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Rutilquarz

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faulesau:
na gut, habe ihn paar Mal gestreichelt, keine scharfen Kanten, die Oberfläche ist glatt, außer bei den Löchern merkt man was. Und wenn er geschliffen wäre,
wäre auch nicht so schlimm. Nochmal schönen Dank und gute Nacht!

-M-:
Hallo Johns,

was den Link angeht, 
schau doch noch mal im Abschnitt: "Flüssigkeits- und Gaseinschlüsse"
und was den Begriff "Libelle" angeht:
Abschnitt : "Weitere Begriffe"

Darüber hinaus wäre vlt. noch anzumerken,
daß solche Einschlüsse in Quarz rel. häufig auftreten, wenn auch i.d.R. ziemlich klein.
Allerdings gibt es verschiedene Arten der Entstehung eben dieser, und bei einigen
dieser Varianten, können eben durchaus auch größere "Libellen" entstehen.
Doppelender sind ebenfalls gerade ( nicht nur ) bei Quarzen rel. häufig.
Was du mit den nichtvorhandenen "Kratzern" vermutlich eigentlich meinst 
( daß Quarz im Allgemeinen eher selten echte "Kratzer" hat, liegt natürlich
an seiner Härte , und hat in so fern überhaupt keinen Indizienwert bezügl.
künstlicher Bearbeitung ), ist die Tatsache, daß keine Anwachsspuren zu erkennen sind.
( oder ? ) Auch dies ist - nicht nur - bei Quarzen gar nicht mal so ungewöhnlich. Solche
Kristalle werden häufig als "Schwimmer" bezeichnet. Und diese findet man z.B. häufig
in lockeren - erdigen - lehmigen Ansammlungen versch. Min. / Min.-gemische lose "schwimmend".
Auch dazu wirst du sicher im Lexikon oder anderswo noch mehr Infos bekommen können.

Gruß -M-

Krizu:

--- Zitat von: faulesau am 11 Dec 07, 23:01 ---na gut, habe ihn paar Mal gestreichelt, keine scharfen Kanten, die Oberfläche ist glatt, außer bei den Löchern merkt man was. Und wenn er geschliffen wäre,
wäre auch nicht so schlimm. Nochmal schönen Dank und gute Nacht!

--- Ende Zitat ---

Hallo,

es gibt da einen Trick:
Lass doch mal eine Leuchtstoffröhre in den Flächen reflektieren. Geschliffene Flächen sind meist leicht unrund, die LSR läuft an den Rändern krumm weg. Natürliche Flächen haben meist stufenartige und/oder runde Störungen, die der Flächensymmetrei entsprechen. z.B. auf der dreieeckigen Fläche meist krumme Dreiecke.

Im Vergleich zum natürlichen Kristall sieht man auch manchmal Winkelabweichungen! Dann war ein Laie am Werk  ;D



hth

Frank

berthold:
Hallo,

"Libellen" sind kombinierte Gas-Flüssigkeitseinschlüsse in Kristallen. Siehe z.B. für Fluorit:

http://www.mineralienatlas.de/showpict.php?pict=1178282390.Fluorit%20Einschluss.jpg

Gruß
Berthold

faulesau:
hier noch 2 bilder melde mich heute abend

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