@caliastos: Okay, dann gleicht sich das bei mir ja wieder aus mit der Strahlung - ich hab es in 30 Jahren gerade mal auf einen Flug hin und zurück nach London geschafft...

Nee, ich verstehe schon, was Du sagen willst. Alpha ist denke ich nicht sooo das Problem, weil - zumindest bei den radioaktiven Mineralien, die ich bisher gefunden habe - eigentlich nichts absolut offen rumliegt/-gelegen ist. Alles entweder eingedost oder in stabilen (relativ dicht gepressten) Pappschachteln (da sind die offen rumliegenden Mineralien mit irgendwelchen Schwermetallen drinnen sicher schädlicher...).
Mein Gerät misst ja beta und gamma zusammen, ich komme so beim Curit auch auf einen höheren Wert, als er auf dem Etikett notiert war (leider ist das das einzige Stück, auf dem das drauf stand, und es stand nicht dabei, was gemessen wurde, ich tippe aber auf gamma).
Aber der genaue Wert ist mir eigentlich auch egal - alles was deutlich aktiver ist als der Rest, wird halt jetzt ausgelagert. Also jetzt nicht jedes Steinchen, bei dem mein Gerät anstatt 0,15 µSv/h nun 0,5 µSv/h misst, aber wenn es 1µSv/h oder mehr anzeigt, nehm ich das doch lieber raus. Da ist mir einfach wohler dabei...
Gestern bin ich auf diese Weise dann auch wieder fündig geworden - ein französischer Torbernite, ein kleiner Zeunerit, ein in Küchenpapier eingewickeltes Stück aus dem Erzgebirge mit irgendwelchem Uranglimmer (habs nicht ganz ausgewickelt) - wenigestens war das in einer Gefrierdose aufbewahrt worden - und dann noch ein (für meine Verhältnisse ziemlich aktives) Stück "Antraxolit". Google hat mir schon erzählt, dass das eine uranhaltige organische Verbindung sei, aber was ist das genau? Weiß das jemand zufällig? Der Name scheint nur in östlichen Ländern verwendet zu werden, ich finde da sonst absolut nichts dazu...

Da war ich jedenfalls wirklich froh, dass ich das messen konnte (wie verfälscht der Wert auch immer sein mag), denn der Name war mir völlig unbekannt...
