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Kann mir jemand helfen??

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Isarkiesel:
Hallo Maria,

ich vermute mal, Du meinst Wertheim am Main, an der Grenze zwischen Odenwald und Spessart. Hm, zwar ist das Buntsandstein-Territorium, aber im Südosten fängt dann irgendwann der Muschelkalk an - und einige Deiner Stücke sehen so aus, als könnte es Muschelkalk sein. (Insbesondere die fossilienhaltigen Stücke 2, 3, und 4). Beiläufig: Hast Du Nr. 3 und 4 so gefunden, oder hast Du die Oberfläche bearbeitet?

Nr. 2 könnte (das ist auf dem Foto nicht genau zu erkennen) ein versteinerter Seestern sein - und dann würde ich das Stück sehr gut und sorgfältig aufheben; die sind selten.

Gruß,
Holger

Druide:
Hallo Holger,
danke für deine Antwort. Und du hast das Gebiet gut getroffen;-)
Alle Steine sind so gefunden worden. Außer Nr. 2 die Oberfläche. Und bei Nr 6 ebenfalls die Oberfläche "gesäubert". Der glate Bruch war schon. Die Bilder die nicht groß zu klicken gehen haben ihren Weg wieder in den Acker und Garten gefunden, weil ich aus Frust keine Infos zu bekommen sie in den "Acker" gekickt habe.
Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich wieder mit den Steinen,
Die ich auf drei verschiedenen Felder gefunden habe. Drei kleine Geröllhaufen. Ansonsten gibt es nur Sandsteingeröll und auch sehr große Sandsteine, die im Wald liegen. Da wurde auch der Steine Nr. 19, 20, 21 gefunden. Ein Stein mit Löcher. Und Lehm gibt es hier in alle Farben, nebst Löss.
Frohe Feiertage
Maria


Erik:
Hi,

also...zu 1 - 6a würde ich generell Muschelkalk sagen; 1.1 ist entweder wirklich ein Seestern oder ein Crinoiden-Glied, 2 und 2a sind Muschelschalen in Muschelkalk; 5a bis 6a sollten Spurenfossilien sein - verfüllte Gänge von Krebsen oä (vgl Rhizocorallium);
7 und 7a kommt auf keinen Fall ursprünglich aus der Gegend - könnte zB Lydit oä sein, welcher vom Main aus Richtung Frankenwald zu euch verschleppt wurde.
8 und 9: zumindest bei 8 bin ich mir sehr sicher, daß das Schlacke ist (blasig etc), 9 erkennt man nicht gut genug. Es gibt im Bundsandstein zwar Vorkommen von Eisen- und Manganerzen, die sehen aber anders aus und sind auch nicht magnetisch.
17 und 18 sind wahrscheinlich solche Erzbröckchen.
10 und 11 sind typische Eisen-Manganerze auf einer Kluft im...tja..Muschelkalk?
12 und 13 sollten auch Mainkiesel sein - ebenfalls nicht direkt aus der Gegend (der Grenzquarzit aus dem So sieht anders aus).
14/15 könnte auch ein Spurenfossil sein, aber sehr unsicher.
19-22 sind herausgewitterte Hohlräume - dort waren ursprünglich wohl mal Tongallen oder einfach weniger verfestigter Sand.

Gruß, Erik

Druide:
Super,
vielen Dank für die Info.
Die "Geröllhalden" beinhalten viele "bunte und formenreiche Steine" Kann es sein das die Ansammlungen von den Steinen Füllmaterial für Feldwege war?
Wenn ja warum kommen sie nur konzentriert vor und säumen nicht den ganzen Weg? Fragen über Fragen :-)
Nr.1 kommt aus einer Senke wo diese Steine vermehrt an zu treffen sind.
nochmals vielen Dank für eure Hilfe
Marie

Conny3:
Hallo,

1.1. sieht aus wie ein Schlangenstern (aspidura) aus dem Unteren oder Oberen Muschelkalk.

Gruß Conny

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