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Autor Thema: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis  (Gelesen 12784 mal)

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Offline thannator

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"Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« am: 09 Jan 08, 18:28 »
Abend,

habe da mal eine etwas "ungewöhnlichere" Anfrage.

Kennt sich jemand mit sog. "Bodenradar"-Geräten aus bzw. hat mehr Informationen darüber? Müsste dazu dienen können, Hohlräume (höhlenartig, keine Erzgänge etc) in der Erde finden zu können. Die Tiefe, in der das funktionieren sollte, kann ich heute vielleicht später noch beisteuern.

Gibt es so etwas

a) in handlicher Größe?
b) ausleihbar?
c) im Eigenbau herstellbar?
d) überhaupt?

Würde mich über jegliche Informationen und Tips freuen.

Seb

Offline der Sauerländer

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #1 am: 09 Jan 08, 18:33 »
Hi Seb

Wieso ungewöhnlich?
guckst Du hier...ich kenne ihn. Das funktioniert tadellos!

http://www.stuebs-geophysik.de/

Wilhelm

Online smoeller

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #2 am: 09 Jan 08, 18:39 »
Hallo,

Haben mal im Geophysik-Praktikum damit gearbeitet. Die Größe ist ein handlicher Ziehwagen von der Größe eines Elektrorasenmähers. Damit haben wir seinerzeit (2003 glaube ich) im Boden verborgene Wasserleitungen und Kabel aufspüren können.

Glück Auf!
Smoeller

Offline thannator

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #3 am: 09 Jan 08, 18:42 »
Habt ihr eine Idee wo man sowas "ausleihen" kann? Ich nehme an der Eigenbau oder gar Kauf könnten sich als etwas teuer herausstellen?

Offline der Sauerländer

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #4 am: 09 Jan 08, 18:59 »
Ist überhaupt nicht teuer. Dazu brauchste nur nen PC, ein paar Kabel und und nen Spezial-Hammer ;)

Das Problem ist die Software, aber die kriegste eben nicht!!

Offline caliastos

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #5 am: 09 Jan 08, 22:02 »
was willste denn damit anstellen?

Offline berthold

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #6 am: 10 Jan 08, 08:49 »
Hallo,

stop, sind zwei paar Stiefel: Bodenradar und Hammerschlag-Seismik.

Zitat
Ist überhaupt nicht teuer. Dazu brauchste nur nen PC, ein paar Kabel und und nen Spezial-Hammer.

Das reicht nicht.  :'( Egal, ob man  Reflexionsseismik oder Refraktionsseismik macht: Ein oder (besser) mehrere Geophone braucht man auch noch. So eine "Dose" kostet einen guten vierstelligen Betrag.  Also nicht wirklich preisgünstig.  ;) Eine Versuchsanleitung findest Du hier: http://www.geophysik.tu-freiberg.de/index.php?id=65

Gruß
Berthold




Offline thannator

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #7 am: 10 Jan 08, 17:08 »
was willste denn damit anstellen?

Ich eher nix, ein Bekannter + "Verein" möchte auf Höhlensuche so etwas probieren zum Hohlräume aufspüren und weiterverfolgen -> Eingang finden ...

Danke auf jeden Fall schon mal für die Links.

Offline caliastos

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #8 am: 10 Jan 08, 19:28 »
ähm, denen ist schon klar, daß man dafür schon ein entsprechendes raster aus empfangseinheiten/sendern braucht? 4x4 wäre minimum, was sin macht. und auch das geht knackig ins geld. von den datenverarbeitenden geräten und der zugehörigen software ganz zu schweigen. ist ja nicht so, daß man, blöd gesagt, in den boden reinruft und der einem sagt wo sein hohlraum ist. da steckt schon einiges mehr dahinter. vor allem sehr viel geld + das technische wissen (wobei ich gemäß deinen aussagen denke, daß da niemand genau bescheid weiß, denn sonst kämen diese fragen nicht).

zu den fragen a-d:

a) portable geräte gibt es in vielerei ausführung
b) bedingt. meist besitzen sowas nur behörden, unis und spezielle firmen. da die technisch schweine teuer und empfindlich ist wird man sowas nicht wirklich verleihen.
c) wohl kaum, dazu müßte man schon sehr gut in elektrotechnik, informatik und geotechnik sein um das selber bauen zu können.
d) geben: ja.

Offline thannator

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #9 am: 10 Jan 08, 19:45 »
(wobei ich gemäß deinen aussagen denke, daß da niemand genau bescheid weiß, denn sonst kämen diese fragen nicht).

Da gebe ich dir wohl Recht. Dass das ganze kein Zuckerschlecken wird, war anzunehmen ...

Mal gucken ob wir zum Ausleihen was auftreiben können ... vielleicht ja mit abenteuerlustigem Uni-Personal?  ;D

Offline caliastos

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #10 am: 10 Jan 08, 22:11 »
eher vielleicht die dazu überreden eine gruppe mal zu einer messung mitzunehmen oder evtl. dort mal eine untersuchung durchzuführen, wenn man die uni dazu begeistern kann.
da das ganze zeit und geld kostet halt knifflig. ausleihen denke ich wird nicht gehen. das geht an sich meist nur unter aufsicht wenn man diplom- oder doktorarbeiten macht. externe haben da meist schlechte karten.

Offline thannator

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #11 am: 10 Jan 08, 22:25 »
Ok, im Alleingang sieht's bei den Kosten der Ausrüstung wohl wirklich nicht rosig aus.
In Begleitung - einen Versuch wird's wohl wert sein ... Mal schauen ob sich sonst noch was findet, ansonsten wird denke ich wohl an der Idee ein wenig weiter gewerkelt ...

Offline Bergbaumaulwurf

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #12 am: 17 Jan 08, 19:51 »
Glück Auf!
So viel ich weis gibt es inb der Nähe von Altenburg, genau Windeschleuba eine Firma die solche Geräte herstellen.
Fragt nicht nach den Preis, sollen aber nicht ganz billig sein.
Ich denke die Firma hatt eine Web-Seite und ist im Internet zu finden.
Gruß Bergbaumaulwurf

Offline Galenit

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #13 am: 17 Jan 08, 23:48 »
Also wenn ich das mal so grob überschlage, komme ich bei den Anschaffungskosten für Softwarelizenzen und gutem Gerät auf ca. 10-15 000 €, plus etwaige "Verbrauchsmaterialien" je nach angewandter Methode.

Da kommen mir dann 2 Dinge:
1. Ich bezweifel, das dies dein Verein stemmen kann.
2. Ich bezweifel, das ihr dies ausleihen könnt. 1. Aus Versicherungsgründen, 2. aus finanziellen Gründen.

Was mir alledings rätselhaft ist, wieso direkt Georadar ? Ginge nicht auch Geoelektrik?
Untertage sehe ich kaum eine mögliche Nutzung und übertage findet man die Eingänge eigentlich spätestens durch hineinfallen...  ;)
Wie Tief wollt ihr messen?


Offline caliastos

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #14 am: 18 Jan 08, 14:06 »
was aber noch wichtig wäre: ohne ahnung wird das mit der technik auch bei bester software kein sinnvolles ergebnis geben. also ,üßte sich jemand schon gut mit der technik und dem prinzip auskennen.

@galenit

ich denke es geht eher um die ausgehnung untertage. wobei ich da fast schon glaube, daß sich da der verein vllt. ein ganz falsches bild vom ergebnis macht. es kommt jedenfalls kein 3d höhlenbild bei raus. nicht ohne aufwendige weiterbearbeitung.

 

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