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Autor Thema: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis  (Gelesen 12788 mal)

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Offline berthold

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #15 am: 18 Jan 08, 14:26 »
Hallo,

Zitat
Ginge nicht auch Geoelektrik?

eher schlechter, beste Methode von oben (abgesehen von Bohrung) ist tatsächlich (Hammerschlag)-Seismik. Sicher rentiert es sich nicht für eine Untersuchung eine solche Ausrüstung anzuschaffen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man ein Gerät ausleihen könnte. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass eine entsprechende Ausrüstung dem Geozentrum an der KTB in Windischeschenbach für Gelände-Experimente bei der Lehrer-/Schülerfortbildung geschenkt wurde. Kein Ahnung, ob das noch vorhanden ist und ob die das extern verleihen. Aber, wie gesagt, so unmöglich dürfte es nicht sein an die notwendigen Gerätschaften zu kommen. Bei solchen Anliegen ist es immer gut wenn wir Hobbyforscher gute Kontakte zu den Institutionen haben/halten.

Gruß
Berthold

Offline smoeller

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #16 am: 18 Jan 08, 14:38 »
Hallo,

Für größere Erzvorkommen besser Magnetik, damit wurden unter anderem Nickelvorkommen untersucht. Pyrit oder andere Sulfide lassen sich damit auch sicherlich finden. Ein Magnetometer hat die Größe eines Metallsuchgerätes und eine sehr ähnliche Funktionsweise. Damit kann man auch in unzugänglichen Gebieten messen, wo man keie aufwändige Elektronik mitschleppen kann.

Für Hohlräume ist Gravimetrie geeignet. Damit werden loale Unterschiede im Schwerefeld gemessen. Größere Hohlräume sind natürlich Schwereanomalien.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Galenit

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #17 am: 18 Jan 08, 15:05 »
Hi!
Nicht umsonst ist der "Cavefinder" entwickelt worden! ;)
Eine geoelektrik spezialisiert darauf, Hohlräume unter der Oberfläche zu sondieren und zu sektionieren!

Also so ziemlich das, denke, das sie es versuchen wollen... klang zumindest so für mich...

Gruß
Stephan

Hallo,

Zitat
Ginge nicht auch Geoelektrik?

eher schlechter, beste Methode von oben (abgesehen von Bohrung) ist tatsächlich (Hammerschlag)-Seismik. Sicher rentiert es sich nicht für eine Untersuchung eine solche Ausrüstung anzuschaffen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass man ein Gerät ausleihen könnte. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass eine entsprechende Ausrüstung dem Geozentrum an der KTB in Windischeschenbach für Gelände-Experimente bei der Lehrer-/Schülerfortbildung geschenkt wurde. Kein Ahnung, ob das noch vorhanden ist und ob die das extern verleihen. Aber, wie gesagt, so unmöglich dürfte es nicht sein an die notwendigen Gerätschaften zu kommen. Bei solchen Anliegen ist es immer gut wenn wir Hobbyforscher gute Kontakte zu den Institutionen haben/halten.

Gruß
Berthold

Offline Galenit

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #18 am: 18 Jan 08, 15:08 »

@galenit

ich denke es geht eher um die ausgehnung untertage. wobei ich da fast schon glaube, daß sich da der verein vllt. ein ganz falsches bild vom ergebnis macht. es kommt jedenfalls kein 3d höhlenbild bei raus. nicht ohne aufwendige weiterbearbeitung.

Da stimme ich dir volkommen zu! Ohne aufwendige bearbeitung ist es nicht möglich 3D zu arbeiten. Das würde jeden Rahmen sprengen! Es wäre grundsätzlich grob möglich zu sagen: In diesem Bereich gibt es etwas, und das ist ca. so und so groß....

Offline Galenit

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #19 am: 18 Jan 08, 15:12 »

Für Hohlräume ist Gravimetrie geeignet. Damit werden loale Unterschiede im Schwerefeld gemessen. Größere Hohlräume sind natürlich Schwereanomalien.


Die Anomalien könnten aber auch etwas ganz anderes sein...  :) Gravimetrie ist leider nicht gut allein zu praktizieren, da man nie ein genaues ergebnis bekommen wird!

Offline berthold

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #20 am: 18 Jan 08, 15:35 »
Hallo,

Zitat
Nicht umsonst ist der "Cavefinder" entwickelt worden!
Eine geoelektrik spezialisiert darauf, Hohlräume unter der Oberfläche zu sondieren und zu sektionieren!

Also so ziemlich das, denke, das sie es versuchen wollen... klang zumindest so für mich...

das Gerät kostet in der einfachen Ausführung (Hohlraumanzeige ja/nein  :'() auch schon so ca. 2000.- Euro. Ob das in der Summe so hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln. Klar gibt es das Gerät auch in besserer Ausführung, mit 3D-Darstellung usw., aber bitte erst mal auf den Preis schauen, kostet dann ein Mehr- oder Vielfaches.

Ich bleibe dabei: Seismisches Verfahren wäre die erste Wahl, Geoelektrik könnte das ergänzen und andere Methoden würde ich nicht einsetzen. 

Gruß
Berthold

Offline minuwe

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Offline Waidler

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #22 am: 19 Feb 08, 20:12 »
lacht mich jetzt ruhig aus, aber da gibts tatsählich Leutz, die mit der Rute zum Münzensammeln gehen und hier wird auch nicht weniger gefunden als mit der Sonde ... ein Versuch ist wert, oder?!

Offline minuwe

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Re: "Bodenrader" oder ähnliches in der Praxis
« Antwort #23 am: 19 Feb 08, 23:49 »
Hallo Weidler, würde mich jetzt interessieren, wo diese Aussage oder Information her ist. Es müsste ja jemand eine seriöse Statistik erhoben haben.

Übrigens ist man im Erzgebirge mit Ortungstechnik einem Depot mit Nazigold offenbar dicht auf den Fersen. Wird spannend.

Glück Auf
Uwe

 

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