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Von einem Anfänger für Anfänger
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Hallo Noudi,
*lach so erging es mir auch als ich nach meinen Steinen gesucht hatte.
Ich habe alles durchgekämmt, vom Steinzeitmenschen zum Trias und Lias und zurück. Habe Bücher mit heim geschleppt und was weis ich was ich alles angestellt hatte um an Infos zu kommen.
Meine Festplatte auch geraucht und wie ???
Das war fast vor 4 Jahren, dann hatte ich die Suche aufgegeben. Vor ein paar Wochen bin ich erneut über Steine gefallen und konnte überrascht feststellen, das es doch einige Geröllseiten im Internet gibt. Bei dem Infoangebot hatte es mich erneut gepackt und es geht mir wie vor 4 Jahren, ich hänge wieder fest:-) und ich bin ein wenig weiser,.......... oder? ::)
Gruß Maria
caliastos:
also mit hilfe einer geologiachen karte + erläuterungen kann man meist schon den einen oder anderen fund bestimmen.
interessant wird es ja erst, wenn man jetzt nicht nur "Granit (rot), Granit (weiß) Kalk (gelb) mit Ammonit" auf dem Stück stehen hat sondern z.b. "Wettersteinkalk mit Thecosmilia Clathrata - Zugspitze". MAcht gleich viel mehr her.
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Hallo Caliastos,
ja ich gebe dir Recht. Für mich ist es spannend woher all die Steine kommen.
Da ich nur in unserer Gemarkung Geröll sammle ist das um so spannender.
Leider hilft mir als Laie eine geologische Karte noch nicht so viel.
Immerhin konnte ich hier im Forum erfahren, das all das Geröll möglicherweise vom Frankenwald mit dem Main verschleppt wurde. Auch wenn es kaum vorstellbar ist. Wir sitzen auf 380 m Höhe:-)
Maria
Yoscha:
Grade wenn man als Sammelobjekt Gerölle oder Geschiebe hat, das aus dem ursprünglichen Gesteinsverband verschleppt wurde, ist eine Bestimmung nicht immer ganz einfach. Der Gesteinsverband ist nämlich oftmals eines der besten Kriterien zur Gesteinbestimmung und ohne den Gesteinsverband ist es fast unmöglich z.B. die verschiedenen Wechselfolgen des Buntsandsteins auseinander zu halten.
Wenn du Zeit findest, dann nimm sie dir ruhig und schau dir einige schöne Aufschlüsse der typischsten Gesteine der Region an.
Wenn man sich so ein Gefühl dafür erarbeitet hat, und es ist schon ein wenig Arbeit, die sich aber lohnt, wie die Gesteine ursprünglich aussahen, fällt es auch leichter sie als Geröll wieder zu erkennen.
Wenn man diese Gesteinsbegriffe draufhat, dann nützt einem auch eine geologische Karte, auch für die Geröllbestimmung. Grade bei Flusssedimenten ist der Einzugsbereich des Flusses bekannt und man kann prinzipiell eingrenzen, woher überhaupt Steine kommen können.
Je kleiner der Fluss, desto einfacher wird es, große Flüsse, wie z.B. Rhein und Elbe, die auch noch eiszeitliche Ablagerungen durchschneiden machen es einem schon schwieriger.
Ich bin mir sicher, hier im Forum findest du Menschen, die dir schöne, typische Aufschlüsse von Gesteinen in deiner Umgebung zeigen können :).
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Hallo Yoscha,
Wenn du Zeit findest, dann nimm sie dir ruhig und schau dir einige schöne Aufschlüsse der typischsten Gesteine der Region an.
Verstehe ich mit diesem Satz richtig, das ich mir offene Erde (Steinbruch) anschauen soll um zu verstehen auf was ich gehe?
wie die Gesteine ursprünglich aussahen, fällt es auch leichter sie als Geröll wieder zu erkennen.
Und kann ich diesen Satz so verstehen, das ich die unterschiedlichen Gesteine als zB. Granit, Kalk, Sandstein usw. lerne auseinander zu halten, damit ich sie im Verbund wieder erkennen kann?
Maria
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