Hallo,
Da stimme ich Krizu voll zu. Beides (Chalcedon und Quarz) ist in Norddeutschland in Flintsteinen sehr häufig.
Opal ist in den norddeutschen Flintsteinen, besonders aber in der weißen Rinde sehr häufig vorhanden, aber rein makroskopisch nicht als solcher anzusprechen. Erwähnt sei, dass jeder Flint eigentlich ursprünglich Kieselgel, also Opal ist. Im Laufe der Zeit kristallisiert das Gel aus, es kommt zur Bildung winziger Quarznadeln, die meist kugelig-strahlig angeordnet sind. Dies nennt man Chalcedon.
Zur Bestimmung des Opales können zwei Verfahren angewandt werden:
1. Polarisationsmikroskopie: Hierbei erscheint Opal wie Glas als isotroper Körper unter gekreuzten Polarisatoren schwarz. Chalcedon hingegen erscheint grau.
2. Die bessere Methode ist Röntgendiffraktometrie. Hierbei erscheint der kristallisierte Chalcedon als schwarfe Reflexe, während der Opal als breite Beule bei niedrigen Beugungswinkeln erscheint. Auf diese Weise kann man innerhalb 1 Stunde die Kristallinität bestimmen.
Beides sind aber Methoden, die vom Fachmann mit entsprechender Ausrüstung, vor allem an den Universitäten, durchgeführt werden müssen. Ein Polarisationsmikroskop kostet so 10-15 Tausend Euro.
Glück Auf!
Smoeller