1.) kiloweise hat man das Zeug ja nicht in der Sammlung stehen
2.) die alpha-Strahlung reicht maximal einige cm weit
3.) beta-Strahlung kann leicht abgeschirmt werden
4.) gamma-Strahlung durchdringt den Körper - in der Regel ohne Wechselwirkung / Schädigung
*kopfschüttel* Da schrillen alle Alarmglocken bei mir! Bei Gamma ist sehr sehr wohl mit schädlicher Wirkung auf den Körper zu rechnen, Freunde. Nicht umsonst gibts beim Röntgen einen Paß ... ich für meinen Teil halte mich fern von derartiger Strahlung. Ansomsten muß jeder selbst wissen was er tut. Kondome schützen bekanntlich! *grins*
Hallo,
Wir reden über mehr als zwei paar Schuhe:
Röntgenstrahle nund Gammastrahle ndurchdringen den Körper. korrekt. Aber Röntgenstrahlen sind weicher als Gammastrahlen udn schädigen stärker! Eine Lungenaufnahme oder eine Mammographie ist in der Regel heftiger (weil weichere Strahlung) als ein Schienenbeinbild.
Jetzt zu den Alphas:
Ein alpha-Teilchen wird auf sehr kurzer Strecke durch Wechselwirkung mit Materie abgebremst. In der Luft ist das ganz schön. Radioaktiver Staub auf der Haut kann da für eine lokale Verbrennung sorgen. Schlimm wird es, wenn ein Staubteilchen in die Lunge gerät. Die Gammastrahlung dieses Teilchens fliegt ja - wie du schon sagst - aus dem Körper raus, die lokale Strahlendosis ist gering. Jetzt kommen die Alphas. Binnen weniger als 1mm (typischer Wert) werden die brutal abgebremst und erzeugen jede Menge Ionenpaare auf diesem mm. Die Lungenzellen in der Umgebung bekommen eine sehr hohe Dosis.
Jetzt kannst du dir ausmalen, warum Alpha-Teilchen einen S'trahlungsgewichtungsfaktor von 20 haben, während Gammas eine 1 haben.
Wenn du jetzt noch den Gewebegewichtungsfaktor der Lunge zur Haut siehtst (Verhältnis 12:1), weist Du warum bei lungengängigen Alphastrahlern bei mir die Alarmglocken schrillen.
Das Thema Strahler und Umgang mit Strahlern, insbesondere im Störfall wie hier, sollte differenzierter betrachtet werden, als nur eine Reichweite in Luft.
MfG
Frank