Hallo,
naja, da die 6-Ecke (oder was auch immer) nicht alle die gleiche Orientierung
relativ zur Oberflächenstruktur/Kristallfläche einnehmen, sondern
gegeneinander leicht verkippt oder verdreht sind (und 6-Ecke können gegeneinander
immer nur maximal 30grad verdreht sein), denke ich, dass es Spuren ehemaliger
Verwachsungen mit anderen Kristallen/Mineralien sind und keine Ätzfiguren.
Quarz ist schon möglich, denn Topas kommt in Umgebungen vor, in denen
sich Quarz nicht unbedingt immer wohlfühlt, schliesslich steckt Fluor im Topas.
Steigende F2 oder HF-Konzentrationen wären dem Topas zwar wurscht,
würden dem Quarz aber den Garaus machen.
Also stark vereinfacht:
erst Quarz, dann Topas -> Quarz wird rauh / angefressen / aufgelöst
erst Topas, dann Quarz -> Quarz bleibt am Leben.
Der längliche Keil sieht allerdings seltsam aus.
Amir