Hallo Ihr Wissenden!
Ich bin mir nicht sicher aber das sieht mir ganz nach Fließstruktur aus.
Gefunden habe ich dieses Handstück in den unteren Turonschichten des südlichen Münsterlandes.
Dort stehen Grünsande an, und in diesem Falle ist es das örtliche Karbonatmaximum.
Diese Glaukonitkörnchen sind nicht wie gewöhnlich grün sondern schwarz.
Diese zeigen Strukturen wie bei einer Wetterkarte die Windfähnchen.
Demnach dürfte sich das Mineral Glaukonit schon vor der Verfestigung des Sedimentes gebildet haben, da von den Glaukonit-Konzentrationen schlierige Abdriftfahnen zu erkennen sind.
Wir wissen ja das sich u.a. im Turon der Meeresboden partiell stark gehoben hat und es dadurch zu extremen Schüttungen und Trübeströmen gekommen ist. Könnte es daher sein das diese Strukturen ein bis heute überlieferter Nachweis dieser Bewegungen ist?
Ich hoffe diese Vermutung kann mir jemand bestätigen.
Grüße aus dem Land der Ahnungslosen, Kalle