fang ich mal an (soweit ich nicht Vorredner wiederhole ...)
hochgiftige Mineralien!
Erythrin oder Skutterudit - wegen Kobalt sowie Arsen
Antimonit - wegen Antimon
Vanadinit - Vanadium (Sportler aufgepaßt ... es gab mal ein Mittelchen in den 90iger DAS enthielt Vanadium! Leberschäden!)
Zinnober; Quecksilber, ... Hg ist leicht flüchtig!
Realgar, Auripigment, Proustit und Nickelin - enthalten halt Arsen ... Halden sind KEIN Platz für Kaffeefahrten mit der Schwiegermutter!
bedenkliche Mineralien
Malachit, Azurit, Chrysokoll - enthalten Kupfer! VORSICHT BEIM SCHNEIDEN!
- sterben wird man daran nicht, früher hat man in Kupfertöpfen gekocht ... allerdings heute innen mit einer Schutzlegierung aus Zinn versiegelt - warum wohl?! Schleifstaub von Malachit kann allerdings tödlich sein! Vitriol als Brechmittel im Mittelalter währe ein weiteres Beispiel ... .
Schwefel und Chlor enthaltende Mineralien - allgemein Vorsichtsmaßnahmen wie Händewaschen - KLAR!
strahlende Mineralien - Pechblende, sek. Uranoxide ... hierbei jedoch nicht im allgemeinen die Strahlung an sich, denn NIEMAND legt sich 5 kg REINE U-238 in die Vitrine (oder doch? Ich mein, wenn ich mir so manche Vitrine ansehe weiche ich oft ruckartig zurück!), sondern die entstehenden Edelgase, die ja bekanntlich in gewissen Konzentrationen tödlich wirken ... und DIE entstehen unweigerlich beim Zerfall von strahlender Materie - schaut Euch mal so eine Zerfallskette von Pechblende an! Nett, was da so rauskommt!
Flourit - löst mal Fluorit starker Säure auf und schaut mal was nun in dem Fläschchen wartet - FLUSSSÄURE in nicht gerade unbedenklicher Stärke ... aber Sammler lösen doch Ihre Stufen NICHT in Säure auf ...
Aber: Es gibt nun mal diese Mineralien und genau wegen dem Reiz sammeln Manche so was ... vielmehr sollten Wir uns hier unterhalten WELCHE Schutzmaßnahmen wir verwenden (bitte nicht übertreiben - nicht christlicher sein als der Pabst selbst!).