Hallo Caliastos,
hast' mich falsch vertanden. Das mit dem Wert der drei besten Stufen habe ich zugegebener Weise aus dem Zusammenhang des entsprechenden Gespräches gerissen. Es ist aber wirklich etwas dran. Dabei trifft Dein Beispiel mit den 200 Stufen zu je 50,- € und den 3 Stufen zu je 60,- € wohl nicht die Wirklichkeit einer Sammlung. Jede Sammlung hat einige highlights, welche andere Sammler gern haben möchten. Nehmen wir an es sind 3 (oder auch 4 bzw. 2). Der Verkäufer will aber die gesammt Sammlung verkaufen, um nicht auf den (bitte relativ zu verstehen) Schotter sitzen zu bleiben. Also wird der Bieter den Marktwert der gewünschten Stufen als Kaufpreisziel im Kopf haben, den für die Stufen der Sammlung, welche er nicht in seine Sammlung aufnehmen will, will er nichts bezahlen.
Quintessenz: Wenn man also eine Sammlung verkaufen will (wovon ich jeden noch lebenden Sammler dringend abrate) sollte man den Wert der besten Stufen addieren und als Verkaufssziel im Kopf haben. Eine Addition aller Stufen wird nie den letzendlich erzielten Kaufpreis entsprechen.
In dem o.g. Gespräch ging es um eine Sammlung, welche neben "nomalen" Stufen einige historische Topstufen enthielt, welche der Käufer gern haben wollte, aber die gesammt Sammlung kaufen mußte.
Übrigens: Die Idee mit der Verwaltung einer Nachlaß-Sammlung durch eine Gruppe finde ich gut.
Gruß
Uwe