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Buchreihe Mineralienportraits kann nicht fortgesetzt werden!

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hummel:
Hallo,

ich fände es auch schade, wenn die Reihe nicht fortgesetzt würde.
Da die Qualität der bisherigen Portraits erstklassig ist, und ich annehme, daß dies so bleibt bei künftigen Projekten, hätte ich auch kein Problem mit höheren Kosten.
Fachbücher in dieser Qualität bekommt schließlich man auch nicht für ein Appel und ein Ei.

Frage: muss das Ganze in Bayern ablaufen ? Wie ist es in BaWü oder anderen Bundesländern ? Oder in der Schweiz ? Mineralienatlasmitglieder gibts ja nicht nur in Bayern

Gruß Günter

Isarkiesel:
Hallo Stefan,

auf jeden Fall unschön, auch wenn ich die Bayerische Staatsbibliothek als (fast) unerschöpfliche Informationsquelle sehr hoch schätze. Eines aber würde ich gerne wissen: Auf welcher Rechtsgrundlage verlangen die Bibliotheken denn diese Freiexemplare?

Gruß,
Holger

Stefan:
Auch ich schätze es, dass die Nationalbibliothek die Bücher für die Nachwelt einlagert. Was mich wirklich verärgert ist, dass für uns die Kosten noch weiter nach oben getrieben werden und es wieder mal zwei Institutionen gibt die dies konkurierend auf unsere Kosten tun. Die Bibliotheken bekommen Geld um Zukäufe tätigen zu können und solche Auswirkungen zu vermeiden. Leider liegen wir ein paar Cent unter dem Mindestherstellungspreis.

Um fair zu bleiben, es ist aber nur der letzte Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringt.

Es ist leider nicht damit getan, dass einzelne ein paar Euro mehr bezahlen. Wenn ich alle Kosten umlegen würde, würden wir auch ohne Freiexemplare über die Grenze der Kostendeckung kommen. Probedruckkosten + Herstellungskosten + Versand zu mir + Versand zum Endkunden + Verpackung + Verlust, Beschädigungsausgleich, Nichtzahler + Fahrten zur Post für nahezu jedes Buch einzeln .... das summiert sich.

Ich würde auch sehr gerne das Fluorit-Portrait heraus bringen. Dieses wäre wirklich ein absolutes Highlight! Leider kann ich dies nicht in einer Kleinauflage fertigen lassen, da es für den Digitaldruck mit Klebebindung zu dick werden würde. Offsetdruck rechnet sich aber erst ab mind. 500 (besser 1000) Exemplaren. Die Kosten von geschätzen 15.000 € habe ich gerade nicht in der Portokasse  ;).

Ich bekomme immer wieder Tröpfchenweise anfragen für unsere Bücher und damit auch Feedback für die Portraits. Leider ist das Feedback für die viele Arbeit die darin steckt in der Menge für den Autor / die Autoren frustrierend. Dieser Umstand macht es auch für mich nicht einfacher weitere Arbeit zu investieren um dann bei mangelndem Interesse auf den Kosten sitzen zu bleiben.

Falls hier ein Verlag mitliest, der mit uns gemeinsam die Portraitreihe weiter verfolgen möchte, vielleicht kommt man ja zusammen.

Besten Gruß
Stefan

berthold:
Hallo,


--- Zitat ---Eines aber würde ich gerne wissen: Auf welcher Rechtsgrundlage verlangen die Bibliotheken denn diese Freiexemplare?
--- Ende Zitat ---

nun, die Frage nach der Rechtsgrundlage ist einfach zu beantworten: http://bundesrecht.juris.de/dnbg/__14.html In Bayern könnte es übrigens eine Entschädigung geben http://bibliotheksrecht.blog.de/2007/01/08/pflichtstuckentschadigung_in_bayern~1528048

Nur, wenn es der letzte Tropfen war, wird das auch nicht viel bringen. Sinnvoll wäre tatsächlich die Kooperation mit einem Verlag. Die Rentabilität hängt definitiv vond er Auflage - und diese von den Vertriebskanälen und der Risikobereitschaft des Verlags ab.

Wäre sehr schade, wenn das Projekt den Bach runter ginge.

Gruß
Berthold

Stefan:
Ohne schon irgend eine Hoffnung geben zu können, werden wir weiter versuchen einen tragbaren Weg zu finden weiter zu machen.

Immerhin eine hilfsbereite Rückmeldung macht ein wenig Mut und wir werde sehen ob wir eine Chance haben weiter zu machen.

Wer hätte denn Interesse an dem Mineralienportrait Fluorit, im Prinzip das erweiterte Buch von Peter Seroka dem Hauptautor der meisten unserer Portraits? Es würde auch noch ein Mineralienportrait Eisenmineralien ausstehen, welches sicher ähnlich spannend wäre und evtl. noch in Kleinauflage hergestellt werden könnte. Ich denke es ist auch noch Stoff für ein weiteres Portrait da.

Wer definitives Interesse hat, kann sich an der Umfrage beteiligen. Bitte gebt dabei den max. Preis an, den Ihr bereit wärt zu zahlen. Es geht mir nicht um Gewinnmaximierung sondern um überhaupt die Machbarkeit zu prüfen. Wenn es machbar ist, werden wir das Buch zu möglichst günstigen Konditionen abgeben. Uns geht es ja nur um die Kostendeckung.

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