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Autor Thema: Fluorit -Arten  (Gelesen 48963 mal)

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Offline winne_s

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #90 am: 27 Feb 05, 17:04 »
wenn ichs genau wüste *seufz*...

Hallo wolfilain,
Fluorit dieser intensiv blauen Farbe wurde vor einiger Zeit bei ebay unter "10000 Ritter" angeboten, das passt allerdings nicht zu Deiner Lagebeschreibung.
Könnte es eventuell "Markus Röhling" sein (liegt nördlich, aber an der B101?).
Gruß!
Winfried

Offline wolfilain

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #91 am: 28 Feb 05, 11:41 »
 ;)
hallo

etwas weiter unten in dem forumsthread hier wurde das problem schon gelöst.
die sind aus Gheringswalde (oder wie sich das schreibt) und da ist Palmbau der fundpunkt

die sind zb von da
http://www.htwm.de/~vannacke/php/geo.php?link=fluorit ;)

Offline Philip Blümner

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #92 am: 28 Mar 05, 20:00 »
Hallo!

Würfel sind ja die häufigsten Ausbildungsformen von Fluorit. Warum gibt es nur sehr
kleine Rhombendodekaeder oder Rhombenoktaeder (weiß es nicht mehr genau)? Ist
für die Bildung anderer schwerer zu erreichender Druck und andere Temperaturen
notwendig oder sind diese Formen jünger?

Gruß
slugslayer

Offline Collector

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #93 am: 28 Mar 05, 20:21 »
Hi Philip

eine ganz akademische Frage !

Wenn Du das nächste Mal Chris triffst ( er hat mein Buch), dann lies mal Kapitel 1.4.6.1 ( Formänderungen / morphological development ) und schau Dir mal die Zeichnungen 74-77 in meinem Buch an (resp. im update Nr. -3-).

Würfel entwickeln sich in der Regel ungestört, d.h. regelmässig. Sobald sich die Kristallisationsbedingungen ändern ( das kann viele komplexe Ursachen haben ), ändern sich die Formen. Eine davon ist das Rhombendodekaeder, meist ein Zwischenglied im Zuge der Entwicklung vom Würfel (Hexaeder) über Kub`oktaeder und Rhombendodekaeder zum Oktaeder oder vom Oktaeder über Kub`oktaeder und Rhombendodekaeder zum Würfel.
Ziemlich kompliziert, das schriftlich darzustellen, die Zeichnungen sind jedoch aufschlußreicher.

Woher hast Du eigentlich die Information, daß Würfel häufiger vorkommen als Rhombendodekaeder ?

gruss
collector

Offline Philip Blümner

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #94 am: 28 Mar 05, 20:23 »
Hallo!

Vielen Dank, dem werde ich nachgehen.

Ich bin einfach mal davon ausgegangen, dass Hexaeder häufiger sind als Rhombendodekaeder.  ;D

Offline McSchuerf

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #95 am: 28 Mar 05, 21:13 »
Hallo Philip,

übrigens ..gute Beispiele für Rhombendodekaeder bzw. für Pentagondodekaeder sind bei einigen, auch der im Lexikon vorhandenen Bilder bei Pyrit, Cobaltit und Rhodizit zu beobachten! :)

Gruß Peter

Offline Philip Blümner

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #96 am: 28 Mar 05, 22:35 »
Ja, danke Peter.

Von Pentagondodekaeder habe ich einen Pyrit-X von Murgul, Türkei.

Gruß
sluggy

Offline McSchuerf

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #97 am: 29 Mar 05, 17:48 »
Hallo sluggy,

wo liegt denn Murgul? Türkische Fundorte interessieren mich besonders, .. :)..weil es da nicht so viele bekannte Mineralfundorte gibt.. außer die für Meyerhofferit (Pandirma), Diaspor (Ayden) oder Kämmererit (Kop Daglari bei Askale, Ostanatolien) und Eskeshir mit den Sinterterassen... ;)

Gruß Peter

Offline Philip Blümner

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #98 am: 29 Mar 05, 17:56 »
Also der genau Fundpunkt heißt Cakmakkaya Mine, Murgul, Artvin, Schwarzes Meer, Türkei. Scheint eine Kupfermine zu sein.

Zitat mindat: Senonian felsic volcanic sequence (breccias and tuffs) with early disseminated ore,
stockworks and late small lodes (rich in Se/Te).



Offline McSchuerf

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #99 am: 29 Mar 05, 18:04 »
C(K)ack mal.. was??????? ;D :D ;D..

achso.. Cakmakkaya ..

sorry.. kleiner Scherz.. ;)..und ich danke Dir.. :)

Gruß Peter

Offline Philip Blümner

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #100 am: 30 Mar 05, 20:03 »
An was du wieder denkst.... ;)

Offline Chris18

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Fluorit -färbung
« Antwort #101 am: 05 Jun 05, 17:54 »
So wieder mal was zu Fluorit zurück.

Ich hab heute probiert eine Farbausbildung zu fotografieren.

Es ist eine Stufe aus dem Illinois/Hardin Co. District  die Gelb-Lila
gefärbt ist, aber nicht wie die bekannten Zonar aufgebauten.
sondern zusammen fliesend.

Würde gern wissen wie man diesen Effekt nennen/beschreiben tut,
 und wie er entsteht.

http://mitglied.lycos.de/fluorit1984/Fluorit01.JPG
http://mitglied.lycos.de/fluorit1984/Fluorit02.JPG

MFG Chris 

Offline McSchuerf

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #102 am: 05 Jun 05, 20:41 »
Hallo Chris,

zur Färbung erst mal aus dem Bauch heraus: allochromatisch (Fremdfärbung); Pleochroismus liegt im speziellen auch vor (Mehrfarbigkeit) und je nach dem wie sich das Licht an den Kanten und Flächen bricht, kommt es in Verbindung mit evtl. Kristallbaufehlern, Lamellen oder Wasserbläschen oder aufgrund bestimmter farbgebender Ionen zu Interferenz-Erscheinungen bei denen bestimmte Wellen des Lichtspektrums absorbiert werden. Übrig bleiben dann die im vorliegenden Falle sichtbaren gelben und lila Farbtöne.

Das war jetzt aber nur ad hoc ... aus dem Bauch heraus.. ;) Ohne Gewähr, denn dann muss ich erst nochmal einige Bücher herholen..bin wieder ein wenig eingerostet, was die optischen Eigenschaften anbelangt.. ;)

Zur Farbzonierung ('bizonar') im besonderen müsste auch was im Lexikon stehen; das kann ich aber gerne noch nachtragen, falls nicht; genauso die Phantomzeichnungen für die auch ähnliche Entstehungsgründe wie für die Farbzonierung gelten.

achso ..hier geht es ja um einen 'Fließfarben-Effekt'..in Arbeit.. ;)

Gruß Peter

Offline Chris18

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #103 am: 06 Jun 05, 17:41 »
Hallo Peter

Danke für deien Antwort, lieder steht noch nichts zu dem thema
bizonar. Kann ich dann auf meinen Zettel Bizonar draufschreiben?

MFG Chris   

Offline Collector

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Re: Fluorit -Arten
« Antwort #104 am: 06 Jun 05, 20:14 »
Bizonar ??

wie bezeichnet man denn Fluorite, die 3, 4 oder selbst 5 Farbwechsel innerhalb eines Kristalls zeigen ?

( zBsp. die Hex`Oktaeder von Minas Gerais, die von dunkelgelb-hellgrün-dunkelgrün-hellblau über violett - rötlich gehen ? )

Da die Übergänge nicht scharf voneinander getrennt sind, dürfte die Terminologie " zonar " nicht ganz zutreffen. Oder doch ?
Sind die dann trizonar bis pentazonar ?

Die Ursache dieser Farbgebungen ist hinreichend erforscht und bekannt - aber wie man die Übergänge genau nennt, weiß ich auch nicht.  Ich habe bisher meist nur den Begriff " zonar verfärbt " gelesen.

Gruß
collector