Hallo zusammen,
wieder mal eine Frage an die Spezialisten: Bei einigen Steinen kommt es vor, dass sie sich einfach nicht so auf Hochglanz polieren lassen, wie anderes Gestein. Liegt dies nun in der Natur der Dinge, oder mache ich evtl. einen Fehler?
Aktuelles Beispiel:
Aus der Eifel (Wannenköpfe) habe ich u.a. einen Lavaklumpen mitgenommen, desses Blasenhohlräume total mit kleinen Hämatiten und anderen Mineralien belegt sind. Es handelt sich bei diesem Brocken nicht um einen Xenolith, sondern um diese braune Lava, wie sie dort überall herum liegt. Ich habe davon einige Scheiben heruntergeschnitten, geschliffen und anschließend polieren wollen. Was max. zu erzielen ist, ist ein fettiger Glanz und wenn man diese Scheiben schräg gegen das Licht hält, beginnen sie, mehr und mehr zu spiegeln. Im Gegenzug dazu habe ich auch versteinertes Holz geschnitten und die weiteren Schleifvorgänge/Polieren genau so, wie bei dem Lavabrocken gemacht, mit dem Unterschied, dass das versteinerte Holz nun wirklich hochglanzpoliert ist.
Über einen Tip zur Lösung dieser Frage würde ich mich freuen!
P.s.
Bei der Maschine handelt es sich um eine Flachschleifmaschine mit drehendem Teller, also kein Vibrationsschleifer.
Die Schleifscheiben/Polierscheiben, die ich habe, sind teilweise original/selbst gebaut - ich habe das ganze Equipment so gekauft.
Es handelt sich bei den Schleifscheiben um eine Gussstahlscheibe, zwei SIC Steinscheiben (Planscheiben) unterschiedlicher Körnung,
Alu-Scheiben mit aufgeklebtem Filz, eine selbstgebaute Polierscheibe mit Lederbezug, eine ebenso selbstgebaute Polierscheibe? mit einem undefinierbaren Gewebe, was kreuzartig übereinander liegt, und zuletzt eine Holzscheibe, die evtl. mit Epoxidharz "begossen" wurde, jedenfalls sind kleine Blasenholräume zu erkennen. Möglich ist, dass der Erbauer dieser Scheibe aufgrund der blaugrauen Färbung dieses Belages vielleicht Schleifpulver mit vermischt hat.
Viele Grüße,
Bernd
