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Taschendosimeter - taugt der was?

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Klinoklas:

--- Zitat von: Anka am 05 Jun 08, 10:46 ---nachdem ich nun schon eine ganze Schachtel Uranmineralien aus dem Haus entfernt habe

--- Ende Zitat ---

Hallo Anne,

Ich hoffe doch nicht etwa weggeschmissen ???
Wenn du keine radioalktiven Mineralien im Haus haben möchtest dann findest du hier im Forum mit Sicherheit einen Sammler der sie dir abnimmt.

Gruß
René

smoeller:
Hallo,

@Anka: Ja, bevor du sie wegwirfst: Es gibt andere Sammler (so wie mich), die sammeln solche Minerale. Wenn du einige U-Minerale aus dem Schwarzwald (Menzenschwand + Wittichen) hast, tausche ich gern mit dir (gegen nichtaktives Material). Ich suche die nämlich.

Zum Taschendosimeter: Weiss nicht, ob das funktioniert. Wie Trommeln schon sagte, die Geräte dienen der Erfassung von Strahlung über Zeiträume hinweg, nicht der schnellen Einzelmessung.

Glück Auf!
Smoeller

Schluchti:
Wenn das Gerät eine Anzeige in µSv/h hat, mißt es damit offenbar nicht die kumulierte Äquivalentdosis, sondern die aktuelle Dosisleistung einer Strahlenquelle.

Daher könnte es durchaus für Deine Zwecke geeigent sein. Am besten Du kaufst die passenden Batterien dazu und testest es einfach einmal an den bereits identifizieren Stücken aus. Ich nutze auch ein älteres Dosisleistungsmessgerät (noch mit mRem/h) um potentiell sorgfältig zu behandelnde (und besonders zu lagernde) Stufen zu erkennen.
Man bekommt recht schnell ein Gefühl dafür, was jetzt natürliche Umgebungsstrahlung und unbedenklich ist, und was doch schon etwas mehr "rattert". 

trommeln:
Genau Anka - dann hast du eine Art Geigerzähler der modernen Art
Aber hier kenne ich die Grenzwerte nicht...
Lies nach, was die durchschnittliche Zahl für Deutschland oder für eure Gegend ist und eben.. du wirst den Unterschied schon sehen... seit ich nicht mehr in der Radiotherapie arbeite, habe ich da Wissen verloren.. Schluchti hat da ganz recht! Miss auch einfach mal ausser Haus.

Anka:
Hallo,

danke für Eure Antworten! :)

Ich fahre später schnell Batterien kaufen, musste erst noch was anderes erledigen.

Also so wie ich die Bedienungsanleitung verstanden habe, muss man immer 36 Sekunden messen und bekommt dann einen Wert. Um sicherzugehen, dass der Wert stimmt (kann um 30 % schwanken), soll man im Zweifelsfall mehrere Messungen machen und dann den Mittelwert nehmen.

Ich werde, da das so ja doch ziemlich zeitaufwändig ist, wohl dann schachtelweise messen, und wenn eine auffallend hohe Werte ergibt, genauer schauen. Sehr hohe Werte werden mir so ja hoffentlich nicht entgehen, und wenn was ganz leicht vor sich hin strahlt,  ist das auch nicht so schlimm, da ich die Steine ja nicht im Schlaf- oder Wohnzimmer habe.

"Aus dem Haus entfernt" heißt natürlich auch nicht weggeschmissen, sondern in die Garage umgesiedelt.  ;)
Ich finde diese Mineralien durchaus hübsch (sind ja meistens schön bunt) und irgendwie auch interessant, nur mag ich sie eben nicht direkt um mich haben. Bzw. es ist mir unangenehm, wenn ich nicht weiß, wo noch überall welche sind. aber das werde ich ja jetzt hoffentlich rausfinden! :)

Wenn ich alle Uran-Mineralien (bzw. 2 Stücke Radiobaryt waren auch noch dabei) zusammen gesammelt habe, werde ich sie natürlich in (erwiesenermaßen) erfahrene Sammlerhände weitergeben - man hat da ja schon auch eine gewisse Verantwortung. Aber im Müll wird da sicher nichts landen, da kann ich Euch beruhigen...  8) Und wer sich für bestimmte Mineralien oder Fundorte interessiert, kann sich natürlich auch gerne schonmal vorab bei mir melden - es sind fast alles ziemlich kleine Stücke in Döschen, aber dafür viele verschiedene (darum ging es wohl auch).

Gruße, Anne

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