Es stimmt eigentlich alles.
Die Formeln für Enstatit Mg2(SiO3)2 und für Ferrosilit Fe2(SiO3)2 oder Varianten davon geben die Endgliedzusammensetzung an, also eine ideale Mineralzusammensetzung. Beide Minerale bilden eine lückenlose Mischkristallreihe, und in der Praxis ist Enstatit fast immer Fe-haltig und Ferrosilit Mg-haltig. Die praktisch reinen Endglieder sind Ausnahmen. Solange Mg > Fe (Atom-%) ist, handelt es sich um Enstatit, bei Fe > Mg handelt es sich um Ferrosilit.
Wenn in der Formel bei Enstatit noch Fe mit angegeben wird, nimmt das also Bezug auf die Mischkristallreihe. Das Fe kann man angeben, muss man aber nicht.
Bronzit ist kein eigenständiges Mineral, da Mg > Fe ist handelt es sich um Enstatit.
Glück Auf
der Stollentroll