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3 Seeigel aus Misburg / Kreide

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Soenke:
Hi,

wir waren in der Teutonia-Nord, wenn mich nicht alles täuscht. Das erklärt dann auch, dass Du ein ganz anderes "Beutespektrum" hattest. Ich habe nur einen einzigen verdrückten Echinocorys gesehen...

Wenn Du mich fragst, dann sind die 12 Euro für das Heft ein Studententarif, der allerdings nicht nur für Studenten sondern für jedermann gitl. ;) Da findest Du alles, was man im Campan von Hannover finden kann mit guten Abbildungen und auch Erläuterungen wieder. Auch über die Stratigraphie kannst Du dort einiges lernen und Dich so besser in den ausgedehnten Gruben zurechtfinden.

Viele Grüße
Sönke

caliastos:
na mal überlegen *g*

aber mal was anderes: gibt es außer dem bürsten noch ne andere sinnvolle präp.-technik? mir gehen da irgendwie die kleinen bürsten zu fix drauf. allerdings bringen die die schalen richtig nett zum glänzen.

das dumme ist: mach ich's trocken ist es weniger anstrengend und man sieht besser wo man ist + es geht recht fix
mache ich es hingegen naß, dann darf die bürste nicht zu tief ins wasser oder es spritzt, zudem beght der schlamm nicht so gut weg und es strengt mehr an, weil man evtl. spritzendes wasser abhalten will.

einen halb eingedrückten echinocorys habe ich gerade noch sauber gemacht. gemäß der schwarzen soße, den roststellen an den rissen und der schwarzen schale bzw. schwarzen stellen im mergel im sichtbaren kern würde ich sagen: das ding ist pyritisiert und hat innen auch kristalle. schwer genug isser ja, zumindestens genauso schwer wie die großen, ganzen, obwohl halb so groß.

ein zu einem drittel erhaltenen habe ich auch noch, da hier an der igelbasis ein deutliches , wenn auch noch rostiges kristallaggrgat sitzt.

wie bekomme ich das nun sinnvoll frei? ginge das evtl. mit Natriumhydroxid-Plättchen? macht das pyrit/markasit mit und wie reagiert der steinkern bzw. wie fix?

Soenke:
Hi!

KOH mag zur Präparation der Seeigel taugen, da ich aber ein Sandstrahlgerät habe, arbeite ich damit. Das erspart mir das spätere Neutralisieren. Auch bin ich mir nicht sicher ob die Kristalle das mitmachen - vor allem wenn es sich um instabilen Markasit handelt, hätte ich Bedenken! Mach´ es am besten wie bei den bisher gezeigten Präparaten. Die sind doch gut gelungen.

Gruß
Sönke

caliastos:
joa, gut gelungen ja, aber 3 igel der größe und die bürste ist hin. sind ja die der kleinbohrmaschinen wie dremel und co. die frage kam daher, da ich damit letztens den keller der wohnung eingestaubt habe. glücklicherweise eigener raum, aber dennoch nicht so pralle. und im freien mit dem staub und sound.... mmmhhh... weiß nicht so recht.
muß mir was einfallen lassen.

Joachim Ladwig:
Hallo!
Zur Präparation der Seeigel aus Misburg (und Höver). Mit der Bürste macht ihr ziemlich viel der kleinen Noppen etc kaputt. Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Rewoquat gemacht (gibt's bei Krantz - allerdings nicht zum Studentenpreis, 1 Liter so ca. 20 Euro). In dem Zeug legt man die Seeigel so ca. einen Tag ein und schrubbt dann das gelöste Sediment mit einer harten Bürste (aber keine Drahtbürste!) ab. Bei Bedarf dann das ganze nochmal wiederholen.
mfg
Joachim

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