Hallo,
interessanter Ansatz. Aber eine Bestimmung rein nach physikalischen Parametern ist so nicht einwandfrei möglich. Deswegen ist eine solche Suchfunktion mit Vorsicht zu genießen. Anfängern bietet sich da schnell das Gefühl, ein Mineral sicher bestimmt zu haben, ohne das Ergebnis hinterfragen zu können.
Wenn man so etwas für den Mineralienatlas nutzt, dann bitte mit dem Hinweis, dass eine Bestimmung immer noch durch einen Blick auf die Mineralseiten oder in ein gutes Mineralienbuch abgesichert werden sollte. Und bitte mit Links zu den einzelnen Eigenschaften (Härte, Spaltbarkeit etc., damit ein Anfänger diese nachschlagen kann).
Dem Profi hilft so eine Suche sowieso nur selten wirklich weiter.
Sinnvoller halte ich sowieso eher die im Mineralienatlas schon vorhandene Suchfunktion nach den chem. Elementen, aus denen ein Mineral besteht. Dazu braucht es zwar Analysen, aber dafür weiss man dann meist schon weiter, was für ein Mineral hier vorliegt.
Hatte mal die Daten für Baryt eingegeben und das Programm spuckte auch Aragonit, Stilbit und einige andere Minerale mit derselben Wahrscheinlichkeit aus, obwohl die Dichte mit 4.3 angegeben war. Also scheint das Programm die Dichte einfach ignoriert zu haben.
Glück Auf!
Smoeller