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Grüne Mineralien im Sandsteinquader
Psaronius:
Hallo,
das wird wieder eine Diskussion ohne Ende, denn alle haben irgendwie Recht.
Auch Caliastos, - nur das Problem besteht darin, dass jede Verallgemeinerung auch die Gefahr der Unwissenschaftlichkeit birgt.
Ich kenne das Problem selbst, wenn ich für Ausstellungsprojekte Texte gestalten muss.-
Man hat Unmengen an Infos und soll daraus 3 - 4 Sätze machen, die möglichst alles erklären.
(Mehr an Text sind die meisten Besucher heute nicht mehr bereit zu lesen.)
Also wird vereinfacht, verallgemeinert und sofort ist einiges nicht mehr 100%ig exakt, weil es immer Ausnahmen, Sonderfälle, andere Details gibt, die durch diese Verallgemeinerungen nicht mehr erfaßt werden.
Man muss also stets Kompromisse finden...
Ein anderes Problem sind noch die Begriffserklärungen oder Definitionen, die dann fehlen, - und die viele bräuchten, um überhaupt alles zu verstehen...
Dann die Frage nach der Zielgruppe: Wem will man was erklären und auf welche Vorkenntnisse kann man aufbauen.
Eigentlich wird die ganze Problematik recht deutlich, wenn man sich z.B. einen geologischen Fachbegriff auswählt und versucht, dessen Definition in verschiedenen Publikationen zu finden.
Allgemeine Lexikas, Fachwörterbücher, Speziallexikas,...
Erstaunlich wie unterschiedlich die Erklärungen für solch einen Begriff ausfallen !
Das noch dazu...
Gruß
Psaronius
BlackDiamond:
Hallo,
@ alle: Als ersten Rundumschlag genügt mir persönlich eine Beschreibung wie diese:
http://www.trias-verein.de/geologie/buntsandstein.html
@ Marie: Deine Erzählung scheint ja die Sache richtig toll anfängerfreundlich zu machen ::)
Nach Deiner Beschreibung hast Du entweder eine nette kleine Verwerfung oder zumindest eine extreme Schrägstellung vor der Haustüre.
Es gibt Verwerfungen, da liegen Schichten nebeneinander die eigentlich ein paar hundert Höhenmeter entfernt übereinander liegen.
Ich denke Du hast Dich schon ein bisschen mit Stratigrafie beschäftigt?
Der Muschelkalk liegt ja normalerweise oben auf dem Buntsandstein auf. Da scheitert wohl jede Ferndiagnose.
Zum grünen Glaukonit, im Muschelkalk kenne ich den nur aus den Grenzschichten zum Keuper, also verlandend, marin, küstennah. Hier ist der aber als klar abgegrenzte Krümelchen im Material eingebettet.
So wie ich den Buntsandstein verstehe war er wohl zu großen Teilen sandiges Festland. Der Sand wurde durch Flußsysteme eingetragen und gerne auch mal ummodelliert.Nach der Aussage vom Triasverein mußt Du also nicht nach den großen Dingen ausschau halten, sondern nach
Muschelschalenkrebsen (um zumindest das Alter zu bestimmen).
Chao, Stefan
Druide:
Hallo Stefan,
ja ich habe mich ein "wenig" mit der Stratigrafie beschäftigt.
Ja wir haben gegen den Westen eine Steillage
Und ja ich finde von allem was.
Oben scheint nach unten gekehrt zu sein......
.....mir stehen die Hoore zu Berge *lach
Was ich bestimmbar gefunden hatte
war ein Seestern von kaum 0,5 mm
der lag oben auf
die Muschelschalen sind allgemein kaum größer als 2 cm
Alles andere was ich habe sind Steinkerne und Bohrwurmlöcher.
Das erste Bild zeigt die westliche Seite des Bruchs
Das zweite Bild zeigt ein Stein in dem die Steinkerne vorkommen
Das dritte und vierte Bild ist die Seite gegen den Osten
gruß Marie
stoanklopfer:
Na, da hab ich ja iweder einmal etwas angezettelt!
Sorry,
stoanklopfer
Druide:
Hallo,
wie kann ich als Laie einen Reduktionshorizont von Glaukonit unterscheiden?
Gruß Maria
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