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Eure Etiketten

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zampano:
Naja, es geht immerhin um tote Materie und nicht Menschen, da mache ich schon Unterschiede.
Und die Möglichkeiten einer Systematisierung von Sammlungen haben sich in den letzten Jahrhunderten auch entwickelt.

"Schon seit vielen Jahren bewährt" heißt ja nicht, dass es nicht anders oder besser geht.
Ich denke wir müssen über den Sinn solcher Aussagen nicht diskutieren, denn dann wärst du nicht in diesem Forum, sondern
würdest uns Briefe schreiben... ;)

Und vor allem spricht nichts gegen Mehrgleisigkeit, denn eins muss man Papier lassen: es hält
Jahrhunderte oder zumindest mehrere Jahrzehnte, während sich die ersten CDs bereits verabschieden.
Redundanz ist heute das Speichermedium Nummer 1.

triassammler:
@zampano: Das ist der richtige Enthusiasmus ;D

--- Zitat ---wir werden denn die Dinger bespielt, gibt es da extra Schreib-/Lesegeräte dafür (wohl schon) und wie aufwändig ist das?
--- Ende Zitat ---
Genau das. Entweder (semi-)stationär mit PC-Anschluss, oder mobil mit Display und PC-Interface. Vor allem letzteres geht je nach Ausstattung mit mehreren 100 € ins Geld, während man bei ersterem die Logik in die PC-Software ausgelagert hat und entsprechend schlankere Geräte bauen kann. Da geht schon was unter 100,-

--- Zitat ---Obergenial wäre natürlich auch noch ein Datenabgleich vom PC in alle Sammlungsschränke
--- Ende Zitat ---
Was meinst Du, warum mich das Thema so heiß macht? Im Idealfall schreibt man eine Änderung in der PC-Datenbank natürlich auf die Tags zurück. Dabei können einzelne Tags explizit adressiert werden, sprich, Du bestrahlst den ganzen Schrank, es werden aber nur die gewünschten Tags umgeschrieben. Ohne, dass Du die Stücke heraussuchen musst. Hier haben wir natürlich eine der beliebten Katastrophenquellen durch übereifrige Anwender...  ;D

@Krizu: Deine Adresse hab ich ja, ich lege dann noch eine Packung Kaffee bei. Irgendeine spezielle Sorte, oder ist er Informatiker - hauptsache schwarze Brühe mit Koffein in der Tasse, egal woraus hergestellt? ;D
Zu 1) Korrekt!
Zu 2) Nur Read kommt nicht in Frage, dann sind wir ja bei den UniqueID-Tags, die nur eine vom Hersteller vergebene Nummer enthalten. Die kann ich auch weiter mit Edding auf Lack pinseln. Die unterste Klasse bei Write-fähigen Tags bietet m. W. 512 Byte Kapazität (jaja, lacht nur, aber ich hab das Internet auch mal mit einem 1200 baud-Modem angefangen, damals nach dem Krieg gab es ja nichts anderes 8))... Im Ernst: In 512 Zeichen bringt man Inventarnummer, taxonomische Angaben, Fundort und Altersangabe in Kurzfassung durchaus unter. 1 KB wär schon toll, und 2 KB sind m. W. noch ziemlich teuer.
3) Das Format: Ideal wäre 25x25 mm oder kleiner. Den Löwenanteil der Tag-Fläche verbraucht ja dummerweise die Antenne...

Sammlungsgröße: Eher so 2000-3000  :P

@limestone:

--- Zitat ---George Orwell lässst grüßen, vielleicht könnte man ja noch das Wetter vom Fundtag und den Blutddruck beim ersten Anblick der Stufe mit speichern, wäre doch toll.
--- Ende Zitat ---
Warum nicht? Speicherplatz kostet ja nichts mehr...  ;) Je mehr Infos zu einem Stück vorhanden sind, umso wertvoller ist es jedenfalls. Ich denke da allerdings weniger an Wetter und persönliche Befindlichkeit, sondern an Literaturverweise, Profilreferenzen sowie Bearbeitungshistorie der Datensätze. Die Bearbeitungshistorie eines Datensatzes sind die Brandspuren, Kaffeeflecken und Mäusebisse der alten Papieretiketten  ;)

Es geht doch nicht um 1984, sondern a) um eine pflegeleichte Sammlungsinventarisierung und b) um den Spieltrieb des Kindes im Manne  ;D

Alles, was mit der Digitalisierung und Speicherung persönlicher Daten zu tun hat, sehe ich dagegen recht kritisch...

Gruß,
Triassammler

Krizu:
So, das Lesegerät liegt gerade bei mir auf dem Schreibtisch.

Der Kollege schwört auf die 125kHz Technik. Der Preis für die beschreibbaren ist in keiner Relation zum Nutzen. Er programmiert da lieber die Datenbank mit der Unique-ID Zuordnung.

Ein Problem ist die Größe der Tags. Die hier sind rund und wie 2€ groß.  Hinweis auf Firmen gebe ich lieber per PN.

Mfg

Frank

uwe:
Da habt Ihr ja ein äußerst interessantes Thema angeschnitten.

Es wäre zu wünschen, wenn jemand (der ohnehin damit zu tun hat) die Sache im Hinblick auf eine Sammlungsverwaltung (Chip-Beschaffung, Lese- und Schreibgeräte, Preise etc.) im Auge behält und die zusammengefassten Ergebnisse an interessierte Forumsmitglieder auf Anfrage per PM weidergibt. Auch wenn im Moment die Finelinernummen auf weißer Latexfarbe noch üblich sind, wird sich das in den nächsten Jahren sicher ändern. Als ich anfing zu sammlen hatte vermutlich nur die NASA einen Computer.

Gruß
Uwe

Krizu:
Hallo,

das Problem ist die Tag-Grösse für die 125kHz. Das sind 2Euro-Grosse Teile und kosten in der einfachen Variante etwas über 1€. Das Lesegerät liegt bei 100€.

Beispielbilder sind bei http://www.easyident.de/ zu sehen. Das soll keine Wertung oder Empfehlung sein!

MfG

Frank

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