Arbeitsmittel / Means for work > Aufbewahrung, Präsentation / Presentation, Keeping
Eure Etiketten
jkstar:
So das war keine gute Idee, damit komme ich auf Anhieb nicht klar, hat noch jemand eine Idee zur Verwaltung und Nummerierung der Sammlung ?
Viele Grüße
Julian
Goldi85:
Hallo,
also ich kann mittlerweile mit voller Überzeugung zu MineralPro von Herrn Queisser raten! Ich habe erst vor kurzem damit angefangen, meine Verwaltung zu digitalisieren, einfach, weil der Papierkram mittlerweile unübersichtlich wurde... Das Eintragen neuer Datensätze geht sehr schnell, das Programm ist schnell erlernt und die Einbindung von Fotos klappt auch wunderbar.
Die eigentlichen Vorteile einer solchen Dokumentation merkt man erst beiläufig. Man hat jeder Zeit Übersicht über die Anzahl aller Stufen in der Sammlung, wieviele Stufen von welchem Fundort, wieviele von dem und dem Mineral... wenn man sein Nummernsystem dann nach den Mineralklassen aufbaut, hat man auch sofort eine Übersicht, wieviele Elemente, Oxide, Silikate, etc. man in der Sammlung hat. Versuch das mal mit Karteikarten :P
Ich kann nur dazu raten, frühzeitig mit einer solchen Dokumentation anzufangen, ich habe nun nach ein paar Tagen Arbeit gerade mal 90% aller bereits fotografierten Stufen drin. Also geschätzt 30%.
Gruß Daniel
Embarak:
Hallo Julian
Excel ist eigentlich ein Tabellenkalkulationsprogramm und als Sammlungsverwaltung eher ungeeignet.
MySQL als opensource-programm oder access aus dem office-Paket wären schon die richtige Lösung, sind aber nicht trivial !
Da die Meisten - so auch ich :( - Probleme mit access haben, wird bei vielen der Einfachheit halber Excel zweckentfremdet,
kann aber dafür nicht mal annähernd das, was ein Tabellenprogramm kann, wie z.B. mal schnell alle Mineralien aus Tsumeb
oder mal alle Halogenide aus Deutschland anzeigen.
Excel also auch bei mir. Meine Haupttabelle besteht wahlweise alphabetisch oder nach Systematik lediglich aus Spalten mit
Laufnummer ; Name ; Fundort ; Strunz9 ; Strunz8 ; Summenformel ; Kommentar
Um mir die Schreibarbeit mit weiteren Daten zu ersparen, ist jeder Name mit der entsprechenden MA-Lexikon-Seite verlinkt. ;)
Auf einem Blatt der Excel-Arbeitsmappe habe ich eine Etikettenvorlage mit je 25 Etiketten pro DIN-A4-Blatt gemacht.
Nun könnte man einen Makro schreiben, der die Eckdaten einer Stufe von der Master-Tabelle in die Etiketten überträgt.
Leider gehört auf meine Zettel mal mehr oder weniger Text, sodaß sich ein starres System nicht bewährt.
Da meine Etiketten-Ästhetik nicht allzu stark ausgeprägt ist, habe ich mich für die puristische Methode entschieden
und drucke ebenfalls nur Blankozettel , die ich bei Bedarf per Hand ausfülle. Reicht mir.
Die access-Nuss versuche ich aber noch zu knacken. Habe noch Probleme mit der Verknüpfung von queries.
Erst dann werde ich weitere Spalten mit einbauen. Möchte gerne eine Tabelle nach meinen Bedürfnissen.
Es würde mich interessieren, wie die anderen ihre schönen gedruckten Etiketten mit ihrer Sammlungstabelle verknüpft haben
oder ob diese separat über copy/paste entstehen.
Lösungen zur Verwaltung der eigenen Sammlung gibt es sicherlich genausoviel wie Sammler,
Hauptsache man behält den Überblick... ;D
Gruß
Norbert
Wegschmeißit:
Hallo.
Am Anfang habe ich meine Sammlung auch einfach nur mit
einer laufenden Nummer versehen. Das wurde aber bald unpraktikabel,
weil die Stufen halt auf mehrere Schubladen und Schränke verteilt sind.
Da habe ich mir dann das hier ausgedacht:
1/2/001/023
1= Schublade
2= Fundgebiet, z.B. Bergisches Land, Eifel, Erzgebirge, usw.
001= Lfd. Nummer Fundgebiet
023= Lfd. Nummer Gesamt
Hat ´ne gute Woche gedauert bis ich die Sammlung so umgestellt hatte.
Und ich hab "nur" 210 Stufen bis jetzt.
Als Sammlungsverwaltung nehme ich "GS Mineralien-Verwaltung 2"
Habe auch die Software von Herrn Quaisser, aber ich kann mich damit nicht recht anfreunden.
Glück Auf
Dirk
Brodi69:
Das Anschreiben und registrieren der Sammlung ist ja sehr wichtig und muss Zeitlos erfolgen...
Das MineralPro von Quaisser ist ein eigenständiges Programm... wer kann das nach einem allfälligen Ableben des Sammlers bedienen? Wie lange läuft das Programm, wenn Microsoft den nächsten und übernächsten Update vornimmt? Was ist, wenn die Programmierer das Programm irgendwann nicht mehr weiterentwickeln? ::)
Klar, man kann ausdrucken und auch dann eine Kartei anlegen... Papierloses Büro, wo alles trotzdem gedruckt werden muss?
Eigentlich wäre ich ja auch für eine Digitale Erfassung, insbesondere, da meine Sammlung Dimensionen erreicht, für die bald ein separater Raum für die Kartei nötig wird (ist etwas übertrieben). Doch bin ich wirklich nicht sicher, ob dies heute elektronisch Zeitlos erfolgen kann, so rasch wechseln die Medien... oder wer hätte vor 30 Jahren (Schreibmaschinenzeitalter) daran gedacht, was heute alles auf Computer geht... was ist in weiteren 30 Jahren, solange will ich mindestens noch Mineralien sammeln... => doch bei Karteikarten bleiben?
Ich bin sicher nicht der Einzige, der solche Gedanken hat... ???
Zur Nummerierung nach Schränken kann ich nicht raten, denn die Schränke wechseln bei Gelegenheit öfters und wenn man die Sammlung von Zeit zu Zeit ausmistet, reduzieren sich die Schubladenbelegungen, was ein Nachrücken bringt. Da empfehle ich doch mit Fundstellen-Nummerierungen zu arbeiten, die sind jedenfalls unveränderbar...
Gruß
Christian
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