Hallo Lutz,
danke für Deine Antwort! Als ich einem Mineralienkenner das betreffende Stück beschrieben hatte, meinte er auch, dass es sich um Hämatit im Inneren handeln müsste.
Im Mineralienatlas-Lexikon ist außerdem Turgit als Verbindung von Hämatit und Goethit beschrieben. Lepidokrokit (auch rot) ist zumindest was die chemische Zusammensetzung betrifft mit Goethit identisch.
Ich glaube, in einem anderen Stück mit Quarz, Goethit und Dolomit hatte ich auch diese roten Fäden gesehen, allerdings nur von Quarz umgeben. Wenn ich ein Detailfoto machen kann, werde ich es noch hier anfügen.
Der Einwand mit Kakoxen ist interessant. Die äußere Ähnlichkeit ist doch sehr deutlich. Allerdings gibt es auch in der betreffenden Quarzader einen nahtlosen Übergang zu Bereichen, die eindeutig nach Goethit (spez. Samtblende) aussehen. Alle Abbildungen von Kakoxen die ich gefunden habe, zeigen außerdem kugelartige Ausbildungen ohne Hohlräume im Inneren. Eine Beschreibung über längliche Formen habe ich bisher nicht gefunden. Ich würde deshalb bei Goethit bleiben (auch wegen der rötlichen [eisenhaltigen?] Fäden).
Viele Grüße,
pogo