Fossilien / Fossils / Fósiles > Känozoikum / Cenozoic
unbekannte Gehäuse
Helmi:
Hallo,
was könnte das sein? Fundort: Kühlungsborn Ostseeküste. Die Gehäuse (d= 2 - 3 mm) waren in einem hartgewordenem Gemisch aus Ton, Kreide, Sand und Lehm unter den obersten Sandschichten der Steilküste ( ca.5m über dem Meeresspiegel) eingebacken. Die Schicht müßte zum Maastricht gehören.
Grüße Helmi
triassammler:
Hallo Helmi!
Das sind wahrscheinlich Serpuliden, also Röhrenwürmer. Die haben variable Wuchsformen in Abhängigkeit von Substrat und Sedimentationsgeschwindigkeit. Da die Umgänge teilweise voneinander gelöst sind schließe ich Gastropoden eigentlich aus. Auch die feine Streifung der Gehäuse ist für manche Serpuliden charakteristisch.
Ich habe mich mal ein bisschen damit beschäftigt: http://www.palaeo-online.de/d/mikrofossilien/serpuliden.html
Vielleicht erkennst Du Deine Stücke darin wieder? Serpuliden sind Durchläufer in der Erdgeschichte, sie haben ihren Gehäusebau bis heute nicht sehr verändert.
Gruß,
Triassammler
Psaronius:
Hallo,
obwohl ich die genaue Fundsituation nicht kenne, würde ich die Angabe Maastrich anzweifeln.
Tippe eher auf pleistozäne Ablagerungen ( Geschiebemerge). Auch wenn dort Schreibkreide-Fragmente engelagert sind, ist dieses Sediment viel jünger...
Gruß
Psaronius
Tapir:
Tja....
Was könnte das sein...
Geologisch gibts da außer pleistozänem Geschiebemergel Eozän und Alleröd, beides Mollusken führend... Und wenn ich mir Deine kleine so betrachte, würde ich auf letzteres schließen.... ;)
(ist ne Schnecke, aber die Art, k.A.. Aber dafür gibts ja Spezialliteratur... ;) ) Oder sollte es da auch Eem geben? Das kommt doch erst wieder bei Rerik raus, oder?
Tapir:
das erste Bild könnte Gyraulus crista sein........
@ Triassammler: es gibt Schnecken bei denen die Umgänge zum Teil voneinander gelöst sind.... Aber im Allgemeinen hast Du natürlich recht.....
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