also schnittlänge in m halte ich für eine schlechte einteilung. du schneidest ja eine fläche und keine linie. ansonsten müßtest du n linien der länge x addieren um eine länge zu erhalten. wobei n für die schnitttiefe je 1° winkel oder 1 rad oder was auch immer steht. da kommst du so oder so zu fläche.
was deine lebensdauer vom blatt angeht finde ich die frage nach der lebensdauer auch nicht wirklich beantwortungsfähig. zum einem: was schneidest du, wechseln das schneidgut, welches öl, kühlmittel und co soll genutzt werden. welcher blattdurchmesser, welche drehzahl. alles beeinflußt die lebensdauer der blätter. dazu kommt noch die eigene sägetechnik, also wie gerade, druck und co. aber auch daß kein blatt wie's andere ist.
zu sagen ein blatt hält so und so lange ist echt sinnlos. du kannst mit pech nach 1cm schnitttiefe dein blatt ruinieren. andere blätter sägen 100erte kilo material mit hunderten an cm² ehe sie aufgeben. ich habe mich über die kurze lebensdauer bei mir immer geärgert, was aber mehr an der kühltechnik und der fehlenden drehzahlregelung hing. zum umbau bin ich aber länger nicht gekommen.
ähnliches gilt für den verbauch von schleifmittel. je schleiftechnik, also gußeisenscheibe, rüttler, trommelmaschine, handschliff, schleifrad hast du schon mal unterschiede und dann noch je material. dazu kommt dann noch der zustand der schnitte. je planer der schnitt umso weniger schleifmittel bruacht man. was am ende als verbrauch herauskommt hängt somit von der technik und der zu schleifenden fläche ab, so wie vom material. kann man nicht im vorfeld sagen. allerdings braucht man vom feinen schleifmittel weniger als vom groben.
nun also die frage: wie willst du einen verbrauch von verschleißmaterial angeben, wenn die bestimmenden faktoren nicht konstant sind? in der industrie mit der normung geht das schon besser. ich hatte was ähnliches mal aus interesse den unischleifer gefragt, weil ich wissen wollte was die so verbrauchen. die antwort war entsprechend gut. "das kommt drauf an was und wie viel verarbeitet werden soll. kommt ganz drauf an und variiert.

denke mal anfangs ist der verbrauch höher als später. aber den genauen verbrauch kennst du nur dann, wenn du deine eigene technik kennst. wie gesagt von einem kleinen stein bis zu mehereren hundert ist beim sägen alles möglich. beim schleifen kommt es eben auf die schnittqualität an. manch einer verbraucht für einen planen grobschliff 2g, ein anderer verjubelt für das gleiche stück 20g. alles schon gesehen.