@-M-: ein Bild von der Matrix ist ein bisserl schwierig, da
1. die Stücke in einem Keller 350km von mir entfernt eingelagert sind
2. nur ganz wenige Stücke Matrix aufweisen. Auf Matrixstücken konnte ich bisher nur getreppten Magnetit als Kluftmineral bestimmen.
[GBA: Geologische Bundesanstalt Österreich]
Metabasit:
es handelt sich um einen stark chloritisierten Grünschiefer (Jura - Unterkreide) GBA NR: (0066.0156.0064)
Ton/Schwarzschiefer, Phyllit
Schwarzschiefer mit dünnen Quarzitlagen, Tonschiefer (Jura-Unterkreide) laut GBA; GBA NR: (0066.0156.0067)
Warum ich ihn eher als Phyllit bezeichne: Spaltet sehr schön und subparalell mit silbrig-glänzenden glatten Spaltflächen
Die ganze als Schwarzschiefer bezeichnete Schicht ist heterogen aufgebaut, es finden sich auch z. T. dunkler und heller Phyllit in geringmächtigen Lagen.
Der Metabasit ist im Liegenden ca. 50 -100 m unter dem Schwarzscheifer zu finden. Im Hangenden wird dieser Schwarzschieferzug von Bündnerschiefern und Marmor (Grünphyllit, (? Metatuffit); Heller Phyllit, Dunkler Phyllit, Quarzitschiefer mit vereinzelten Linsen und Lagen von Bündnerschiefer-Marmor; GBA 0066.0156.0050) gefolgt von Wettersteindolomit überlagert.
Im Nahbereich (km-Bereich) des Fundortes geht der Grünschiefer z.T. in Serpentinit (früher Fe-Abbau, Magnetit) über, Amphibole wie Aktinolith nehmen zu. In Hangenden ist z.T. ein schwarzer Phyllit aufgeschlossen (GBA), der dem Gestein des Fundortes am ehesten entspricht, und in der gleichen Abfolge wie am Fundort vorkommt.
Zuzurechnen sind die Gesteine der peripheren Scheiferhülle der östlichsten Ausläufer der Hohen Tauern.
Zu Quarz-X: gut erkannt, ist ein Quarzkristall.
zu Calzit auf dem XX aufsitzen: meiner meinung nach handelt es sich um eine stark korrodiertes Leistenstück.