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Diamanten aus Tequila
caliastos:
also bei bedarf kannst du sogar dein haustier oder deinen biomüll zu diamanten machen lassen. gepreßt wird da an sich eigentlich nichts. pressen erzeugt nur minidiamanten. pressen paßt da nur des druckes halber.
aber warum sollten "leichen" nicht diamantisierbar sein? schon mal gesehen was da alles überbleibt?es verbrennt nicht alles. sieht man sehr schön am dieselwagen. die brauchen wegen der unsauberen verbrennung ihre filter, die die unverbrannten rückstände auffangen. das gilt auch für die krematorien. vieles geht zwar in rauch auf, sehr viel davon ist nur wasser, aber es bleibt genug unverbranntes material über. oder besser gesagt nicht vollständig aufoxidiert. da hast du noch genug kohlenstoff im ascherest. nicht zu vergessen die knochen. da bleibt doch recht viel über. die kohlenstoffmenge reicht da schon aus.
die spurenelemente sind nicht so wichtig. die werden sicher nicht die blanke asche verwenden, sondern das ganze aufarbeiten. ohne vorbereitung geht das alles nicht. das bischen reinigen ist dann nebensache. die kristallisationsprozesse sind zudem auch inzwischen selektiver. die ersten diamanten waren wegen stickstoff gelb bis die technik den stickstoff verhält.
allerdings ist das problem, daß auf vorschrift alles total aufoxidiert werden muß, da man nicht unsauber bzw. unvollständig verbrennen darf. dann wird künstlich zugegebener kohlenstoff verwendet. möglich wäre es zwar, ist aber nicht wirklich gestattet. wie es in anderen ländern ist... kein plan. manche machen das durch unsaubere verbrennung. da geht es dann. aber nicht hier. hier gilt das als störung der totenruhe und so.
siehe übrigens auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Diamantbestattung
cmd.powell:
Naja, nachdem was da bei Wikipedia steht, ist das also ein Nepp. Wenn die bis zum Glührückstand veraschen und dann aus fremden Kohlenstoff einen Diamanten pressen, ist da von dem Vorstorbenen nix mehr drin. Ist in meinen Augen Betrug, da ja der Hinterbliebene davon ausgeht, das er zumindestens Teile des Versorbenen in dem Diamanten wiederfindet. Da könnte man dann auch gleich einen Stein aus Südafrika kaufen, oder, wenn man unbedingt eine Verbindung mit Toten will, von mir aus auch "Blutdiamanten". Der "Erinnerungsdiamant" scheint da die einzige Variante zu sein, wo auch wirklich Material von der entsprechenden Person verwendet wird. Und da hier von den Haaren ausgegangen wird, muß die Person noch nichtmal tot sein.
Der Bericht, welchen ich gesehen hatte, war schon aus und über Deutschland.
Elsie:
Habe diesen Bericht, daß man aus der Asche von Verstorbenen, Diamanten herstellt, auch gesehen. Egal, was dann wirklich von dem Verastorbenen darin enthalten ist : ich finds reichlich makaber. Möchte mir meinen Mann nicht als Diamanten um den Hals hängen. Ist für mich nur ein Produkt unsrer Zeit : immer Neues, Spektables und möglichst Kurioses. Normalität tut es leider nicht mehr.....
Gruß Else
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