Das Problem bei kurzwelligem UV-Licht ist, das Du immer einen Filter benötigst, um die anderen Wellenlängen der Röhre oder Quecksilberdampflampe zu unterdrücken. Die Lampen ansich sind recht günstig zu haben, aber die Filter sind teuer und - leider, leider, leider - altern sie, d.H. sie werden mit der Zeit ihre Durchlässigkeit für KW-UV verlieren. An dem Alterungsprozess ist dummerweise genau das UV-Licht schuld - auch das natürliche - und von daher sollte man KW-UV-Lampen - so paradox es klingt - dunkel lagern.
Im Allgemeinen würde ich Röhren empfehlen. LW-UV-Röhren gibt es als "Schwarzlichlampen" für Spottpreise bei jedem Elektotrödelladen, KW-UV-Röhren sind ungleich teurer, aber letztlich immer noch am leichtesten zu verbauen (Quecksilberdampflampen haben zwar deutlich mehr Leistung, werden aber auch extrem heiß, was in einer Vitrine sicherlich nicht so der Hit ist). Wenn dich jetzt die Geschichte mit dem Altern der KW-UV-Röhre etwas schocken sollte, so kannst Du die Röhre relativ leicht aus der Halterung nehmen und irgendwo im Dunklen lagen und nur bei Gebrauch einbauen - so würde ich es machen.
In den USA gibt es übrigens schon seit längerem die bei uns noch eher unbekannte Mittelwelle (MW-UV) bei ca. 304 nm Wellenlänge. Interessant ist, das es tatsächlich diverse Minerale gibt, die genau in diesem Wellenlängenbereich die stärkste Fluoreszens aufweisen. So habe ich z.B. Calcite aus Madan, die sowohl in LW als auch in MW nur wenig Fluoreszieren, die aber in MW fast blenden. Leider liegt der Preis für MW-UV-Röhren in etwa dem selben Bereich wie der von KW-UV-Röhren.
Ich hatte mir 2005 eine Lampe mit allen drei Wellenlängen zum Umschalten im Museum in Franklin gekauft, die hat "schlappe" 450 $ gekostet und jede Röhre hat 12 Watt. Für eine kleine Vitrine würde das reichen. Die Ersatzröhren für die Lampe bekommt man auch irgendwo in England, bei Interesse könnte ich die Adresse raussuchen.