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Autor Thema: ein weißes Etwas aus dem Lehm / Chalzedon/Hornstein  (Gelesen 7513 mal)

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Fundort:
Odenwald
Buntsandstein, Lehm, Löss

Hallo,
am  Steilhang in der Klinge fand ich im Lehm  zwischen mag. Kieselsteinen diese kleinen weißen Teile.
Sie ritzen Glas.
mit Säre mag ich nicht dran gehen sonst sind se vielleicht wech :o

Ist es eventuell auch  so möglich dieses Mineral zu bestimmen?

Danke für mögliche Antworten

Gruß Marie
« Letzte Änderung: 20 May 16, 23:05 von oliverOliver »

Offline caliastos

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #1 am: 21 Nov 08, 17:07 »
vermutlich eine gipskongretion.

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #2 am: 21 Nov 08, 17:47 »
Hallo  Caliastos,
danke für deine Antwort. Gibs....ja gibts den so was?  ;)
Mal was ganz neues

Gruß Marie

Offline Axinit

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #3 am: 21 Nov 08, 17:48 »
Servus,

wenn das weisse Etwas wirklich Glas ritzt (d.h. es bleibt ein KRATZER auf der Glasoberflaeche), dann kann es kein Gips sein (Gips: Haerte 2. mit dem Fingernagel ritzbar; Glas: Haerte 5.5).

Gips loest sich auch nicht in verd. Salzsaeure auf und entwickelt auch beim Saeuretest keine Gasblasen.

GA

Harald

Offline Erik

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #4 am: 21 Nov 08, 18:10 »
Chalcedon würde ich sagen. Auch aus der Grenze sm-so

Gruß, Erik

Offline caliastos

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #5 am: 21 Nov 08, 22:00 »
hmm, das mit dem glas habe ich irgendwie überlesen. wenn es die weißen spitzen sidn die da ritzen, dann paßt schon mehr calcedon. alternativ die sandkörner.
gips in sedimentgesteinen ist gar nicht mal so selten.

Offline Krizu

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #6 am: 21 Nov 08, 22:09 »
Calcedon mit solchen Flächen? Wie sieht es mit einem Feldspat aus?

MfG
Frank

Offline Erik

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #7 am: 21 Nov 08, 22:17 »
Zitat
Wie sieht es mit einem Feldspat aus?

Aus dem Buntsandstein? Nee...

Offline Druide

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #8 am: 22 Nov 08, 00:33 »
Hallo,
danke für die Antworten.

Gibs habe ich nachgelesen und verworfen. Zu weich
Calcedon habe ich nach gesehen und  auch verworfen.

All diese Krümmels vor mir haben tafelige  Formen und  keine weichen.
In meinem Mineralienbuch  bin ich auch auf Feldspat gekommen.

Auf den weißen Tafeln sitzt eine schwarze Masse die mir all zu gut bekannt ist
Regel der Fall bildet  diese schwarze Masse blumenkohlartige Wucherungen.  Manchmal hart wie Eisen, dann wieder  als Kristalle  oder  wachsartige Supstanz.


Gruß Marie


Ach ja..... jo die Spitzen sins die ritzen  :-)


« Letzte Änderung: 22 Nov 08, 00:36 von Druide »

Offline Krizu

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #9 am: 22 Nov 08, 09:57 »
Zitat
Wie sieht es mit einem Feldspat aus?

Aus dem Buntsandstein? Nee...

Durch den Lehm und die Kiesel dachte ich an eine "Transport"-lösung.  Sprich durch ein Bach etc dorthin...

MfG

Frank



Offline Erik

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #10 am: 22 Nov 08, 11:45 »
Zitat
Durch den Lehm und die Kiesel dachte ich an eine "Transport"-lösung.  Sprich durch ein Bach etc dorthin...

Nein, es gibt dort weit und breit nichts, was solche Feldspatbrocken liefern könnte. Das nächstgelegene Kristallinvorkommen ist der Vorspessart - aber dann müsste der Feldspat über mehrere Berge klettern, Täler überspringen und den Main überqueren können ;)

Mal zur Verdeutlichung, wie die Geologie dort aussieht: www.geologie.lfu.bayern.de. Es geht um das nordwestliche Kartenblatt (Quadrat), S des Mains
(hoffe der Link funktioniert?)

Eine Nachfrage: über welche Größe reden wir hier eigentlich?

Gruß, Erik
« Letzte Änderung: 22 Nov 08, 12:10 von Erik »

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #11 am: 22 Nov 08, 12:49 »
Hallo,

der Link geht:-)

Nach langem grübeln und studieren  hätte ich noch  Orthoklas als Vorschlag.
Im MA lese ich das die wichtigsten Begleiter unter anderem  Muskovit und  Biotit ist.
In der Lehmmasse ist  kaum größeres Gestein vorhanden.  Die Sandsteinchen haben zum Teil einen hohen Glimmeranteil.
Ins Auge fällt auch der ockerfarbene Lehm, der  gangartig auf den Felder zu finden ist, samt  dem eisenschüssigen Sandsteingeröll.

Spessart hin Spessart her, augenscheinlich sieht es aus als wäre eine Masse von Norden nach Südwest gelaufen...eher  zähflüssig vorwärts bewegt. 
Gruß Marie






Offline caliastos

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #12 am: 22 Nov 08, 15:04 »
orthoklas ist wieder ein feldspat. feldspäte sind mitunter die ersten minerale die beim transport zerrieben werden. die halten nichts aus. erst recht keinen langen transport.

muskovit und biotit sind neben quarz und diversen tonmineralen hauptbestandteil klastischer sedimente. die zu finden ist völlig normal. ebenso anreicherungen. die ockerfarbe ist eisenbedingt (limonit).

der buntsandstein ist eine schüttung und keine lavaartige, zähe masse. es gibt zwar schlammströme, muren, turbidite, aber zähflüssig kenne ich nur von schmelzen her. um schüttungsrichtungen zu ermitteln müssen großflächig hinweise zusammengetragen werden, da kleinräumig vieles unübersichtlich wird.

für viele gebiete gibt es +/- aktuelle, geologische karten nebst erläuterungen, die die aktuellen kenntnisstände enthalten wie eine region entstanden ist. leg dir doch mal sowas zu. das beantwortet doch sehr viele auch ungestellte fragen auf einen schlag. ist allemal besser als spekulationen zur orientierung zu verwenden. das geht gerne daneben. nur eindeutige, hinweise, die nicht lokal begrenzt sind taugen dazu.

Offline trommeln

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #13 am: 22 Nov 08, 15:28 »
Hallo Maria
könntest du dir vorstellen, dass deine Steine getrommelt so ausschauen würden? Beifunde im Gebiet der Lägern, wo ich Feuerstein finde und es Kalksteinbrüche gibt.

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Re: ein weißes Etwas aus dem Lehm
« Antwort #14 am: 22 Nov 08, 15:52 »
Hallo Trommeln,

ein Teil der Steine könnte so aussehen.


Gute Frage.  :D.....ich habe mir die kleinen Dinger nochmals angesehen.  ......


Gruß Marie

 

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