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Autor Thema: frustgeschichten beim sammeln  (Gelesen 7789 mal)

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Haldenschreck

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frustgeschichten beim sammeln
« am: 08 Dec 08, 13:19 »
hallo,

vielleicht sind die grauen herbsttage gerade richtig, um einmal den ganzen sammel- und sammlerfrust abzuladen, um gestärkt die nächste saison angehen zu können.

gesucht sind hier die schilderungen enttäuschender erlebnisse beim sammeln. Ich mache den anfang ... nach meinem frust gestern:

auf der suche nach neuen fundstellen für geschiebe in der norddeutschen tiefebene kam mir die mir entgegenkommende karawane etlicher 30-tonner mit den aufschriften „sand und kies“, „grubengesellschaft“ usw. gerade recht. adresse auf lkw gemerkt und bei google-maps nachgeforscht: eine riesige seenplatte mit erkennbaren halden und benachbartem industriegelände (aufbereitungsanlagen?). auch das wort „kalksandsteinwerk“ war verlockend. leider 50 km entfernt. In der literatur nicht erwähnt, aber welche kiesgrube ist das schon?

also, gestern hingefahren, nach 5 min. fußweg durch den wald den ersten uferabschnitt erreicht und das gelände drei stunden lang durchforstet (wegelos). ich schätze das stark zergliederte areal auf ca. 2 qkm! die halden im luftbild stellten sich als dünen heraus, grobes geschiebe fehlanzeige.
wenn man schon nicht im anstehenden etwas findet, sollte wenigstens die aufbereitung etwas bringen, dachte ich ...
nach einer weiteren stunde irgendwie auf das industriegelände gelangt  ::). aufbereitung? fehlanzeige! kalksandsteinwerk? vielleicht vor 10 jahren ... aber: halden!!  :o :o
kleiner spurt ... und .... frust: mineralgemische, schlacke, brechsand, humus und sonstiger kram für und vom wegebau, aber kein kies, keine geschiebe ... fast!

eine resthalde habe ich doch noch auf dem umschlagplatz entdeckt (siehe angefügte pdf-datei - man muss die spannung ja hoch halten  ;)), aber leider uninteressant und wahrscheinlich auch von weit her angefahren und abgekippt.

fazit: 100 km fahrt, 4,5 stunden aufwand, auto außen verschlammt, ziemlich groggy vom laufen im tiefen sand .... funde: null! Frust total.

haldenschreck

 

Offline Goldi85

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #1 am: 08 Dec 08, 19:27 »
Hallo,

ja... solche Erfahrungen bleiben nicht aus. Ich glaube, das dämlichste war immer noch die Fundstellensuche in der Wetterau vor ein paar Jahren. Wollte eigentlich mal schauen, ob man in Blofeld noch Hyalit und bei der Steinknorre noch Hornblende finden kann. Ich hab mich schon einige Male auf der Hinfahrt verfahren, dazu die ganzen Baustellen. Ergebnis: Steinbruch in Blofeld ist nun Mülldeponie, Hornblende-Fundstelle nicht gefunden und eine weitere Sandgrube, die es da geben sollte, existiert wohl auch nicht mehr. Die ganze Vorfreude umsonst...  :-[

Gruß  Daniel

Offline koibonsai

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #2 am: 08 Dec 08, 20:11 »
Lach... da fällt mir der Beginn meiner "Sammeltätigkeit" ein... Rheinbreitbach, Grube Virneberg. Ein befreundeter Sammler hatte mir damals erklärt wo ich das Haldengelände finden könnte. 10 mal 25 km hin und zurück.. gesucht...und keine "Halden" gefunden.. Dann bin ich eines Tages mit dem Sammler nochmals dort hin.. Nun ja, was soll ich sagen... 3 o. 4 mal war ich ja schon über die Halden gelaufen... ;D  das war dann schon was frustrierend....  Aber seit dem weiß ich wie ein Haldengelände auszusehen hat... ;D

Offline STRAHLER

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #3 am: 08 Dec 08, 20:34 »
Hallo allerseits,
hatte auch schon mal Frust und Wutgefühle im Bauch. Ich war mit Sammlerkollege limestone alias Ralf (Grüße) unterwegs zum schürfen in Thiergarten bei Plauen einem Altbergbaugebiet wo´s Malachit und Co. zu finden gibt. Herrlich warmer Sonnenschein war die beste Ausgangspoition für gute Funde an diesem Tag. Leider Fehlanzeige, nach kurzer Zeit öffnete der Himmel bei eintretender Eiseskälte seine Schleusen und wir mittendrin. Nach einigen Minuten Schutz suchend,  standen wir klitschnass von oben bis unten da. Das Resultat daraus mein angedeuteter FRUST, und ein Sammeleimer, wie soll´s auch anders sein, gefüllt mit Wasser+hervorragend aufgeweichtem Zeitungspapier.  >:( 
P.S. aber auch n´paar Malli´s war´n zum Glück dabei  ;)

Grüße vom STRAHLER

Offline limestone

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #4 am: 08 Dec 08, 21:32 »
ja, war ein tolles und vor allem feuchtes Erlebnis, aber bei weitem nicht mein frustrierendstes. Das hat sich in Antonsthal ereignet. Auf den Halden dort soll es ja tolle Sachen geben, also hingefahren und gebuddelt, "An der Achte", winzige Pyrite, noch kleinere Kassiterite - Enttäuschung machte sich breit, dann Wismuthalden, da soll es ja so manches geben, gab es auch, aber nicht für mich. Ohne Geigerzähler oder Metallsuchgerät ist man da "aufgeschmissen". Ein paar derbe Erze und eine Stufe mit winzigen Fluoriten waren für einen vogtlandverwöhnten Sammler schon sehr frustrierend. Fazit: "Schuster bleib bei deinen Leisten", heisst, sammel nur da, wo du dich auskennst.
Glück Auf
Ralf

Offline Anatas

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #5 am: 08 Dec 08, 22:20 »
bin diesen Juni  auf der Sammel-Fahrt nach Lavrion/Griechenland [schwer] erkrankt; (Autoimmunkrankheit);  1 Woche krank in Lavrion im Wohnmobil ,
dann Abbruch und von Athen nach Hause geflogen; 2  Wochen krank zu Hause , 2 Wochen Arbeit - dann 2 1/2  Wochen Krankenhaus - dann kam
schon 3 Wochen Südtriol-Urlaub wo ich mineralogisch nichts machen konnte weil mir an Fingern, Zehen und Fuß-Sohlen  die Haut abging und auch
sonst noch alles ziemlich angeschlagen war.  Auch die letzten drei Wochen war ich noch krankgeschrieben,

Sollte das touren-reichste Jahr werden - aber im Endeffekt habe ich durch diese Krankheit nur zwei Touren geschafft:
Pfingsten, Obernberg/Brenner und den Barbarastollen in Laurion habe ich mir auch nicht nehmen lassen (und dafür gebüßt)

Vielleicht solle ich noch erwähnen das diese Krankheit 40-60 Menschen von 1 Million bekommen und das ich auch noch die Kinderform
(trifft Erwachsene dann besonders schwer)  davon hatte und das bricht ausgerechnet auf der Fahrt nach Laurion aus ....

Frust ist ja wohl kein Ausdruck dafür  ....   wenn man den ganzen Tag im Wohnmobil dahindämmert und abends die Freunde die tollen Funden zeigen.

Anatas

PS. hab noch ein Bild gefunden vom zweiten Tag in Laurion. Da haben meine Immunkörper begonnen die Blutgefäße zu perforieren.
« Letzte Änderung: 09 Dec 08, 17:29 von Anatas »

Offline Geomaxx

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #6 am: 09 Dec 08, 09:46 »
Hi
na denn mal Gute Besserung, Gerhard! Zum Trost, auch wenn 2008 für Dich besch... abgelaufen ist, gibts auch 2009 noch was zu finden, wir alle haben was übrig gelassen.
Von einem  Frusterlebnis, das sich in regelmäßigen Abständen wiederholte, kann ich berichten: Ich glaube es war im Spätwinter 2006, Clara-Sammlerhalde bei Sachtleben, Wolfach, Schwarzwald, Schweinekälte, ungemütlich hoch drei, trotzdem 3-4 Sammler unterwegs, vormittags nur 1 LKW-Fuhre, aber die hatte es in sich, große Blöcke mit wirklich großen Hohlräumen mit wasserklaren Baryt-Kristallen auf schwarzer Goethit-Matrix. Also nichts wie ran an die Möppe und den Vorschlaghammer geschwungen. So viel Sammler-Ehrgeiz und emsiges Schuften war dem Radladerfahrer (die Clara-Spezis wissen schon, wen ich meine...) eindeutig zu viel. Noch bevor wir die ersten Stufen ernten konnten kam er angefahren, im beschleunigter Lauer-Fahrt, breites Grinsen aufgesetzt, kurz gehupt und dann ab mit dem Zeug in den Brecher. Nach drei, vier Fahrten war das Haufwerk weg. Bis auf zwei Zementsack-schwere Stücke zwischen seinen Brecher-Fahrten konnte ich nichts sichern.
Allerdings muß ich allen anderen Radladerfahrern der Sachtleben hier mal ein großes Lob zollen, es gab nämlich auch viel positive Erlebnisse, aber hierfür ists ja der falsche thread
Glück Auf!
GEOMAXX

Offline Quarzhai

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #7 am: 09 Dec 08, 15:38 »
Hallo Sammlerkollegen,

Hätte, wenn und aber....

Ende Oktober diesen Jahres, an einem Freitag Abend. Sammlerkollege Andreas ruft ziemlich aufgeregt an.  Du Holger, ich war bis zum Einbruch der Dunkelheit in Bösenbrunn, dort ist das
Haufwerk der letzte Sprengung halb weggeladen.Oben auf dem Haufwerk im Bereich eines Quarzganges treten immer wieder große Drusen auf. Darin einegebettet in einem klebrigem Drusenlehm Quarzstufen mit klaren Spitzen,  Kristalle bis 8 cm Größe. Eine unruhige Nacht folgt.
Sonnabend gegen 14.00 Uhr treffen wir uns am Parkplatz neben dem Steinbruch. Im Tagebau wir wird noch gearbeitet. wir warten bis der letzte Lader abgefahren ist.
Unter angekommen die große Ernüchterung. Das komplette Haufwerk wurde in den letzten Stunden abgefahren, der betreffende Quarzgang in der Tiefe ein Auslaufmodell.

Quarzhai Holger!
 
 



Offline doberstar

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #8 am: 09 Dec 08, 15:41 »
Hallo, mir ist folgendes widerfahren:
Ich war vor knapp einem Jahr im Kieselschieferbruch Horscha. Wie ich da so über das schwarze Gestein hüpfe, entdecke ich ca. 3 Meter unter mir am Rande eines der vielen schon entstandenen Grundwasserseen ein bunt schimmerndes, handtellergroßes Etwas. Freudestrahlend kam ich kurz darauf am Objekt der Begierde an und wollte es an mich nehmen. Leider war es mit der Freude bald vorbei, denn mein Superfund entpuppte sich unter dem Gelächter der Anwesenden als eine fürchterlich nach Buttersäure stinkende, glibbrige Masse, welche mir nun an der Hand klebte. Offenbar hatte dort ein Tier seine Nahrung evakuiert. Auch ich hatte in den folgenden Minuten allergrößte Mühe, meinen Mageninhalt unter Kontrolle zu halten.
Anschließend flog noch beim folgenden cholerischen Anfall mein Flachmeißel in hohem Bogen ins Wasser. Also wer ihn findet...bitte PM an mich. ;)
Gruß, Jörg

Offline Yoscha

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #9 am: 09 Dec 08, 16:09 »
Hier hatte ich mich vor einem Jahr über die große Enttäuschung Freißenbüttel ausgelassen.
Dabei war Freißenbüttel mal wirklich eine der besten Fundstellen der ganzen Umgebung.

Ansonsten die Suche nach aufgeschlossenem Eozän und Miozän erwies sich als eine der frustrierensten Suchen. Auftreibbare Literatur war mehrere Jahrzehnte alt, aber naja, vielleicht würde sich ja noch was finden lassen.
Die Eozän Fundstelle ließ sich finden, zumindest der Ort. Mittlerweile wurde eine Ortsumgehung drüber gebaut.
Die verschiedenen Miozänfundstellen waren ursprünglich alle mal Tongruben und allesamt mittlerweile dicht. Ich hab trotzdem noch mal nachgeschaut, aber es war ein großer Satz mit x. Die meisten waren mittlerweile schöne Seen, die die es nicht waren völlig überwuchert.
Der Frust hielt sich noch einigermaßen in Grenzen, weil ich mit geringen Erwartungen an die ganze Sache rangegangen war (die allerdings fast noch untertroffen wurden).

Die einzige noch potentiell fündige Fundstelle im Miozän ist auch ein guter Frustkanidat, die Kiesgrube Krinke, ist trotz Fundmöglichkeiten ein guter Frustkanidat. Per Schwimmbagger werden dort Weserkiese und eiszeitliches Geschiebe abgebaut, wobei auch das unterhalb des Geschiebes anstehende Miozän öfters mal mitgefördert wird. Allerdings ist es immer ein Glücksspiel ob grade mal Miozön gefördert wurde. Wenn man Pech hat und sich einen Tag zum Sammeln freigenommen hat, watet man durch Matsch und kraxelt an den Haufen aufgeschütteten Materials herum und findet rein gar nichts miozänes. Wenn man noch mehr Pech hat findet man noch nicht mal schönes Geschiebe.
Wenn man dann mit nichts abzieht kann schon Frust aufkommen.

Online wolfi

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #10 am: 10 Dec 08, 18:26 »
Servus,

den größten Frust hatte ich heuer im Mai. In der Oberpfalz wurde eine Straße ausgebaut mit einem Einschnitt in einen Hügel, auf dessen Spitze ein alter Steinbruch und damit eine bekannte Fundstelle für Berylle liegt: Ödberg zwischen Wildenau und Plößberg, Lkr. Tirschenreuth. Die Riesenchance hielt an der Baustelle leider nicht das, was ich mir versprach. Dann aber kam mir die Idee: mittels einem Bagger auf der gegenüber liegenden Seite des alten Bruches dort zu graben, wo es vor vielen Jahren schon herrliche Berylle zu finden gab. Also den Baggerfahrer gefragt, ob er nach Feierabend mal Lust hätte, gegen einen Zwanziger in dem Gelände ein kleines Loch auszuheben. Dazu brauchte er die Genehmigung seines Kapos, also auch dem einen Zwanziger versprochen. Am vereinbarten Tag ging alles vereinbarungsgemäß über die Bühne, ein herrliches Loch in dem Pegmatitgrus. Alles jungfräuliches Material, ein Traum! Ich konnte es kaum erwarten, in das Loch zu steigen und die Beryll-Kristalle aufzuklauben.
Aber oh Wunder, es kam nicht einmal ein kleiner Splitter zum Vorschein, obwohl wir sogar das alte Betonrohr wieder fanden, mit welchem wir bei unserer letzten erfolgreichen Grabung in 1988 das Loch wieder verfüllten.
Der Frust hält bei mir noch heute an. Wenn mir bei Günther J. die Millionenfrage gestellt würde, wie viele Berylle finde ich bei einer solchen Grabung: a) 0, b) 10, c) 50, d)100, hätte ich wohl zwischen Antwort c und d gewählt. Auf 0 wäre ich nicht im (schlimmsten Alb-)traum gekommen...

Servus + Glück auf
Wolfi

Offline cmd.powell

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #11 am: 11 Dec 08, 00:48 »
Da kann ich ja jetzt die Aktion mit raritätenjäger diese Jahr anfügen: Wir haben versucht die "berühmte" Gipsfundstelle bei Müllingen/Hannover zu finden. Ich hatte leider nur die Aussagen eines anderen Sammlerkollegen, wonach diese sich auf einer kleinen Straßeninsel an der Einmündung vom Messeschnellweg auf die A7 befinden soll. Wir also in bester Laune (und gutem Wetter) mit dem Auto so dicht ran wie möglich (auf der Autobahn parken ist bekanntlich nicht so der Hit) und dann per Pedis durch Unterholz zum Schnellweg, da dann eine Verkehrsruhige Phase abwarten (was nicht allzu schwierig ist) und Beine in die Hand nehmen. Aber, wat für eine Endtäuschung: Keine Wühllöcher, keine Gipse. Naja, dann noch die andere "Insel" abgesucht, aber auch Fehlanzeige. (BTW: Kann mir hier vielleicht mal einer sagen, wo diese blöde Fundstelle nun ist !?). Fazit: Keine Gipse, keine Fundstelle, aber dafür wurden wir gefunden - nein, nicht von der Pozilei, sondern von einem Haufen Zecken - ich hatte sechs, zum Glück alle noch vor dem Biss entdeckt !
Naja, nach der doch ziemlich schiefgelaufenen Aktion sind wir dann noch kurz nach Wunstorf-Kohlenfeld gefahren. Markasitfunde sind dort garantiert, leider ist bis zum Eintreffen in der Grube das Wetter auf fast Dauerregen umgeschlagen - macht echt Spass, in einer Mergelgrube bei Regen rumzuwarten. Hat aber trotzdem irgendwie Spass gemacht...

Haldenschreck

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #12 am: 11 Dec 08, 08:37 »
BTW: Kann mir hier vielleicht mal einer sagen, wo diese blöde Fundstelle nun ist !?).

hallo,
ich kenne die lokalität nicht persönlich, aber nach meinen unterlagen ist dort stets von einer böschung an der a7 nw müllingen die rede - aber nicht von einer "insel". nach google-maps kommen dafür eigentlich nur zwei stellen in frage ....
haldenschreck

Offline cmd.powell

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #13 am: 12 Dec 08, 02:37 »
hallo,
ich kenne die lokalität nicht persönlich, aber nach meinen unterlagen ist dort stets von einer böschung an der a7 nw müllingen die rede - aber nicht von einer "insel". nach google-maps kommen dafür eigentlich nur zwei stellen in frage ....
haldenschreck

Ja, wir hatten in der Tat eine Böschung gefunden, an der das Material "vielversprechend" aussah, dort gab es auch ein paar mikrige Gips-XX, allerdings waren das leider immer nur Flatschen auf normalem sandigen Grund - lohnte sich nicht, dort zu graben. Naja, ich muß meinen Kumpel nochmal löchern (oh, hübsches Wortspiel)...

Offline raritätenjäger

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Re: frustgeschichten beim sammeln
« Antwort #14 am: 12 Dec 08, 08:54 »
Haha, wie geil! Die Müllingen-Aktion ;D. Du hast vergessen, dass wir noch durch den schuhhoch mit Wasser vollstehenden engen Kanaltunnel gekraxelt sind. Das hat die ganze Chose doch erst so spannend gemacht ;D. Aber Kolenfeld hat ja einigermaßen entschädigt. Obwohl es ja - wir sitzen zuerst im strömenden Regen unter nicht wirklich wasserdichten Büschen - danach aussah.

Gruß
Andreas

 

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