https://www.mineral-bosse.dehttps://www.juwelo.dehttps://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/

Autor Thema: Aufbewahrung von Mineralien  (Gelesen 7493 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Hans-Joachim

  • ***
  • Beiträge: 137
Aufbewahrung von Mineralien
« am: 04 Jan 09, 14:47 »
Schönen Tach auch  !
Ich habe da mal eine Frage ? Gibt es eine Möglichkeit Mineralien vor dem Austrocknen zu bewahren wie zB : Epsomit

Mir geht da nämlich eine Idee durch den Kopf . Es gibt doch diese Aufbewahrungsdosen , die stufe einbauen und die Dose
mit Silikon oder einen Klebebandring verschließen . Da müßte eigentlich die natürliche Feuchtigkeit erhalten bleiben.
Meiner Epsomitstufe ist das passiert und sie zerbröselt bei der kleinsten Berührung .

Danke im voraus Achim



Offline prehnit100

  • ***
  • Beiträge: 480
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #1 am: 04 Jan 09, 15:08 »
hallo Achim
das müßte schon funktionieren auch wenn bei deinem stück genau das gegenteil der fall ist: es hat feuchtigkeit aus der umgebungsluft aufgenommen. und da salze wasserlöslich sind .... :(
udo

Offline minuwe

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.137
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #2 am: 04 Jan 09, 15:19 »
Zitat
Aufbewahrungsdosen
Kunststoffdosen funktionieren nicht, da sie dampfdurchlässig sind, sie verzögern nur. Man braucht Behältnisse aus Glas oder Metall. Oder Glasbehälter mit Metalldeckel. Mit Silikon ö. ä. abdichten ist gut und wichtig. Aber bei gering wasseraufnehmenden oder -abgebenden Mineralen gehen auch die Polystyroldosen.

Gruß
Uwe
« Letzte Änderung: 04 Jan 09, 15:24 von minuwe »

Offline Granat83

  • ***
  • Beiträge: 388
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #3 am: 05 Jan 09, 14:14 »
Hi!

Uwe hat an sich Recht, am besten wären Glasgefäße. Ich selbst habe aber Epsomit aus Bad Freienwalde in den üblichen Plastikdöschen untergebracht und die Ränder mit Kit verschlossen, das hat bisher gut gehalten. Allerdings hält bei mir auch der Epsomit, der einfach so im Keller rumsteht, da hat sich bis jetzt (nach ca 1 1/2 Jahren) noch nichts getan.

MfG
Arne

Offline Lapislazuli

  • ***
  • Beiträge: 280
  • Wer suchet, der findet!
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #4 am: 26 Jan 09, 21:02 »
Hallo, wie ich gerade lese, sind die Plastikdöschen Dampfdurchlässig. Ich bewahre ein Quecksilberhaltiges Stück Zinnober in so einem Döschen auf. Kann da der Dampf auf dauer rauskommen?

Glück auf

Edgar

Offline minuwe

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.137
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #5 am: 26 Jan 09, 23:55 »
Hatte das auf Wasserdampf bezogen, wobei da in den meisten Fällen den Stufen trotzdem nichts passiert, da die Plastikwandung recht dick ist.

Bei Quecksilberdampf sollte da auch nichts passieren, die Poren im KU müssten größer sein als die Hg- Dampfteilchen, damit was austritt. Weiss aber nicht, wie groß diese sind, da gibt es hier Leute die das wissen. Auch wenn eine gewisse Menge Dampf durch das Plastik tritt, ist die so gebremst, dass du sicher nicht über der zul. Raumluftkonzentration liegst. Ganz dicht ist nur Glas.

Allerdings musst du Deckel und Boden dicht verkleben.

Gruß
Uwe

Offline uwe

  • ******
  • Beiträge: 4.421
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #6 am: 27 Jan 09, 11:25 »
Das mit dem Eindosen ist vermutlich auch Glückssache. Ich hatte vor vielen Jahren mal eine Stufe Epsomit oder Blödit (habe die Stufe nicht mehr - siehe unten) gekauft, und diese danach eingedost und die Dose sogar mit Klebeband zusätzlich verschlossen. Die Stufe ist trotzdem zerfallen, bzw. die ursprünglich klaren Kristalle wurden weiß. Ich nehme an, das die hier nicht zu viel sondern eher zu wenig Luftfeuchtigkeit die Ursache des Zerfalles war. Das Mineral wurde entsorgt und ich lasse seitdem die Finger von Salzmineralen. Das Lagern von Salzen ist eben immer Glückssache.

Gruß
Uwe

Offline Mineraloge

  • *
  • Beiträge: 44
    • Ural Exkursionen
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #7 am: 27 Jan 09, 11:36 »
Ich habe meine Epsomitstufen aus Hagenwerda bei Görlitz wie oben beschrieben in Kunststoffdosen luftdicht eingeschlossen, vorher allerdings noch drei vier Tropfen Wasser in die Dose gegeben. So stehen Sie jetzt schon seit 2000 ohne an Schönheit zu verlieren. Stufen die nicht luftdicht verschlossen waren sind zerfallen. Wichtig ist auch die Dosen nicht unbedingt direkter Sonne oder zulang Halogenstrahlern auszusetzen.

mineraloge

Offline Lapislazuli

  • ***
  • Beiträge: 280
  • Wer suchet, der findet!
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #8 am: 27 Jan 09, 15:17 »
Hallo, danke für die Antwort. Also brauche ich keine Angst vor Gesundheítsschäden zu haben, jedoch werde ich das Döschen wie gesagt unten verkleben. Ich hoffe, dazu reicht Tesafilm. Wenn man Klebstoff nimmt, geht das ja nie wieder auf. Oder ich versuche es gleich mal mit Silikon (wie oben erwähnt). Mal sehen.

Sollte man ein Stück Zinnober, das äußerlich kein Quecksilber aufweist, auch eindosen? Gasen diese Stücke auch aus? Anbei noch ein paar Bilder von den zwei Zinnoberstücken.

Glück auf

Edgar


Offline Lapislazuli

  • ***
  • Beiträge: 280
  • Wer suchet, der findet!
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #9 am: 27 Jan 09, 15:18 »
..


Offline Lapislazuli

  • ***
  • Beiträge: 280
  • Wer suchet, der findet!
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #10 am: 27 Jan 09, 15:18 »
..


Offline uwe

  • ******
  • Beiträge: 4.421
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #11 am: 27 Jan 09, 18:58 »
Hallo Edgar,

das was Du täglich auf der Straße einatmest ist wesentlich gefährlicher als das, was möglicherweise von Deinen Stufen freigesetzt wird.

Gruß
Uwe

Offline minuwe

  • inaktiver User
  • ******
  • Beiträge: 1.137
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #12 am: 28 Jan 09, 00:07 »
Zitat
Sollte man ein Stück Zinnober, das äußerlich kein Quecksilber aufweist, auch eindosen?
Wenn es innerhalb der Wohnung steht, würde ich die auch eindosen, wenn in viel belüfteten Räumen, dann können sie auch frei daliegen. Hg- Dampf würde ich nicht mit anderen Umweltgiften oder deren Belastungen vergleichen. Quecksilberdamf, und sei es noch so wenig, innerhalb der Wohnung und über lange Zeit kann zu Schädigungen führen, man denke nur an Quecksilberallergie. Also eindosen und Klebestreifen dran reicht denke ich.

Gruß
Uwe

Offline uwe

  • ******
  • Beiträge: 4.421
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #13 am: 28 Jan 09, 10:53 »
Apropos Quecksilber, ich hatte Jahrzente lang (bis zur Wende) Quecksilber in den Zähnen und ich lebe immer noch. So schlimm können ja die paar Ionen, die sich verflüchtigen nicht sein. Ich bleibe dabei: Eine Zigarette ist schädlicher als 10 Jahre eine uneigedoste Zinnoberstufe in der Sammlung (für den Finazminister ist es allerdings umgekehrt)  ;)

Uwe

Offline Lapislazuli

  • ***
  • Beiträge: 280
  • Wer suchet, der findet!
Re: Aufbewahrung von Mineralien
« Antwort #14 am: 28 Jan 09, 11:55 »
Danke für eure Einschätzungen. Ich werde nun beide Stufen eindosen.

Glück auf

Edgar

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge