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Eisen aus dem Acker
triassammler:
Ach, und zur "Spitzigkeit" des Nagels: Dem Bild nach hat das Verrosten nur ein Skelett von dem Nagel übrig gelassen. Dass das eine Ende so spitz ist, hat m. E. nur mit Zufall zu tun.
Haldenschreck:
hallo,
diese und ähnlichen fragen werden am besten hier gestellt (und auch beantwortet):
http://www.sucherforum.info/smf/index.php
http://www.detektorforum.de/smf/
und http://www.schatzsucher.de/Foren/
;)
haldenschreck
minuwe:
--- Zitat ---einen alten Bohrkopf rumliegen, der sich hartnäckig der Entrostung mit handelsüblichen Rostentfernern und Cola widersetzt.
--- Ende Zitat ---
Bohrköpfe und ähnliche Bergbaurelikte haue ich immer einfach mit dem Hammer. Da platzt die Kruste meist sauber ab und bei vergüteten Stählen wie bei Bohrköpfen kommt oft eine saubere Trennschicht aus herausgewittertem Graphit bezw. reduziertem Eisen zum Vorschein, welche im Prinzip die Originaloberfläche zeigt. Hat der Stahl nicht viel Kohlenstoff, so unter 1 %, wie bei Nägeln, platzt zwar der Rost auch ab, aber meist ist die Oberfläche stark eingerostet, hier heißt es vorsichtig mechanisch entfernen (leicht klopfen, Drahtbürste) und nachher chemisch reduzierend arbeiten.
@ Maria: Die Spitze wurde durch die vom Schmieden entstandene Längsfasrigkeit und den damit verbundenen längsgerichteten Festigkeitserhöhungen und Gefügeverdichtungen erhalten. Es ist also ein geschmiedeter Nagel. Industrieelle Nägel rosten gleichmäßig nach der Dicke weg.
Was den Beschlag betrifft, hat Berthold natürlich Recht, Versilberung solcher Teile in ländlichen Gegenden nicht sehr wahrscheinlich. Weiss nicht ob sowas auch bei Verzinnung o. ä. auftreten kann -> Chemiker? Irgendwoher muss der Schwefel ja kommen.
Druide:
Hallo,
@ Haldenschreck
danke für die Links. Da war ich
nach dem ich mir "dort" erlaubt hatte zu sagen das mich der "Nagel" an ein med. Instrument erinnert. und die Reaktion nicht besonders "nett" war
war mir nicht mehr nach Fragen.
Es wurde angeraten das Menschen mit blühender Phantasie sich nicht nach Eisen bücken sollen.......das war noch nett....
@Triassammler
auch ich hämmere mit einem kleinen Hammer den Rost weg.
Dann nehme ich einen Klumpen Aushublehm, lasse ihn trocknen und poliere so lange das Eisen bis es glänzt.
Dann hole ich mir eine frische Bienenwabe aus dem Stock die noch nicht bebrütet ist,
schmelze den Wachs und reibe das Eisen damit ein, damit es nicht schwarz oder rostig wird.
Marie
joachimotto:
Der Schwefel kann doch auch aus dem Acker kommen. In tonig lehmigen Sedimenten bildet sich doch auch oft Pyrit oder Markasit.
Das reduzierende Umfeld hat dabei das Eisen gegeben, so das im Acker vorhandener Schwefelwasserstoff zu Pyrit werden konnte.
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