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Diabas oder Melaphyr?
Stefan:
Wenn das ein Melaphyr, was ich nicht wirklich bezweifle, dann wäre es bei Geodienst angebracht die Definition anpassen, da oben genannter Satz dann überhaupt nicht passt.
Auch wir müssten dann die Farbe um grün erweitern.
Gruß Stefan
felsenmammut:
Glück Auf!
Ist die Vergrünung beim Diabas nicht vor allem auf Epidot zurückzuführen? Diabas wird ja häufig auch als Grünstein bezeichnet.
Beim Melaphyr ist mir kein Epidot bekannt, der mit der Gesteinsentstehung im Zusammenhang steht. Für die Grünfärbung beim Melaphyr ist (bestimmt nicht ausschließlich, aber wesentlich) Delessit verantwortlich.
Das Felsenmammut
TKMineral:
Hallo Stefan,
das Stück sieht genau so aus wie manche Melaphyre , die hier bei mir in der Ecke vorkommen. Denke mal die grüne Farbe kommt vom Delessit , der vorallem im Steinbruch Juchem als kleine Mandelfüllungen gar nicht selten ist.
Gruß
Thomas
Erik:
Hallo Stefan,
Nur "Vergrünt" ist auch ein bißchen unglücklich, besser trifft es der Begriff "Spilitisierung". Diabas entsteht aus basaltischen Gesteinen durch grünschieferfazielle Metamorphose bzw metasomatisch. Dabei wandeln sich Plagioklas, Pyroxene, Olivin und Gesteinsglas in (v.a.) Albit, Chlorit, Epidot und Amphibole um, das Gefüge wird dabei auch wesentlich grobkristalliner. Da Chlorit, Epidot und viele Amphibole eine grüne Farbe besitzen, ist dann natürlich auch der Diabas grün gefärbt. Daher "Vergrünung". Das heißt aber natürlich nicht, dass andere Gesteine nicht auch grün sein dürfen. Ich nehme auch an, dass die (evtl etwas untypische?) grüne Färbung des Gesteins im Stbr. Juchem durch Delafossit hervorgerufen wird..
Ein Ganggestein ist Diabas aber auch nicht zwingend - kann natürlich ebenfalls vorkommen, genauso gibt es aber auch Pillow-Lava-Diabase.
Gruß, Erik
caliastos:
würde an sich auch sagen melaphyr. ist wohl auch nicht mehr der frischerste. irgenwo habe ich was ähnliches. auch grünlich.
farbe allein ist jedenfalls kein kriterium. das gestein bruahct nur mal eine übergebraten bekommen und schon sieht es farblich anders aus.
kenne da für einen basalt ein nettes beispiel. abhängig von der tageszeit hatte da ein basaltröhre mal eine schwarzgrüne farbe, mal eine schwarzrote. im kunstlicht wieder schwarzbraun. bringt also nichts die farbe zu nehmen. erwähnen ja, da sie hinweise auf bestimmte minerale gibt, aber bestimmen nur nach mineralbestand, gefüge und co,
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