Ist klar, dass die Karte für die Detailfrage nur bedingt sinnvoll ist. "Bringt nichts" ist etwas krass ausgedrückt. Sie gibt eine grobe Orientierung mit dem Ergebnis, dass dieser Stein an diesem Ort nicht ins grobe Bild passt.
Für das fragliche Gebiet habe ich die Legende natürlich abgeschrieben und nicht erfunden.
Das Engadinerfenster hat so seine Besonderheiten. Damit kann u.U. dieser Stein in Verbindung stehen.
Wie stark hier die Gesteinsmassen durcheinandergeschoben wurden, ist fürs Verständnis fast nicht fassbar, wissenschaftlich aber klar determinierbar.
Danke Sebastian für den Hinweis, dass wir es mit einem Mylonit zu tun haben, Scherzonengestein, und der Feldspat hier bläulich erscheint. Ich sagte ja: es gibt dieses Irrisierende beim Lichteinfall. Das habe ich bei anderen Feldspäten auch schon beobachtet. Scheint eine Eigenschaft dieses Minerals zu sein. Habe an der Eiszeit nicht gedacht. Klar, da hatte ich in Kanton St. Gallen einen Fund von der Julierregion (Ophilith)!! Da fragt man sich fast, ob alles überall auffindbar ist!
Wenn der Stein weitergediehen ist, will ich sie nochmals an verschiedenste Stellen auf die Härte prüfen. Der Strich ist einheitlich: weisslich.
Besten Dank für Eure Hilfe!!
Hans