http://vfmg.de/der-aufschluss/https://www.juwelo.dehttps://www.geolitho.eu/finanziell-unterstuetzen/

Autor Thema: Goldrausch in Japan  (Gelesen 3642 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.


Offline giantcrystal

  • ******
  • Beiträge: 2.355
Re: Goldrausch in Japan
« Antwort #1 am: 11 Feb 09, 09:26 »
Leute, ich sag nur eines :

Lernt rechnen ! Und Schaut auf die Vorräte....

Und schon relativiert sich das alles ziemlich

Glück Auf

Thomas

P.S. Aber die Hishikari Mine ist interessant, hat da jemand nähere Infos ?


Offline wolfi

  • Sponsor 2024
  • *
  • Beiträge: 1.828
  • Ich liebe dieses Forum!
Re: Goldrausch in Japan
« Antwort #2 am: 23 Feb 09, 21:26 »
Servus,
interessant! Und ich wette, dass man in 4-5 Jahren sagt: Ja, damals in 2009 kostete die Unze Gold noch unter 1.000 Dollar! Das waren Schnäppchenpreise!
Servus + Glück auf
Wolfi

Offline Frank de Wit

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 962
Re: Goldrausch in Japan
« Antwort #3 am: 24 Feb 09, 01:54 »
Ich werde diese posting an Alfredo Petrov weiterleiten Krassi. Der wird's wissen ;-) Wir fanden letztes Jahr zusammen auch gold als wir in Japan waren. War lustig :-)

Offline Frank de Wit

  • Globaler Moderator
  • *****
  • Beiträge: 962
Re: Goldrausch in Japan
« Antwort #4 am: 26 Feb 09, 01:40 »
Alfredo hat mich untere Tekst gemailt um hier zu posten:

-------------------------------
Alfredo Petrov to me
show details 1:28 AM (9 minutes ago)
   
"Japan ist ein ziemlich goldreiches Land, und hatte im Mittelalter einige hundert Goldbergwerke. Der Shogun bezahlte ein Teil seine Luxusimportware aus China mit Goldbarren. Das Gold stammt meistens
 aus Vulkangebundene niedrigtemperatur Chalcedon- oder Quartz-gaenge, und ist oft vergesellschaftet mit Akanthit, Silbersulfosalze oder Tellurmineralien.
 
Nur ein oder zwei Goldminen sind immer noch heute im betrieb, beispielsweise der Hishikari Mine, vielleicht der reichste Goldvorkommen der Welt (bis 3 Kg/t!!!). Leider hat der Hishikari Mine keine Halden und der Besitzer (Sumitomo Corp.) verkauft keine Stufen, also nichts fuer Sammler. Aber die einheimische japanische Sammler finden auch heute noch mit viel Geduld kleine Goldstufen, meistens nur in Mikromountgroesse, in akanthit-fuehrendes Quarz auf alte Halden anderswo im Lande, und sie schuerfen auch gern mit der Goldpfanne in Fluessen, von Hokkaido im norden bis nach Kagoshima im sueden, auch sogar mitten im Turistenstadt Kyoto."

"Uebrigens machte die obengenannte baz.online Artikel eine Fehler ueber die Hishikarimine: es ist kein Eisenerzlagerstaette, sondern eine untertage Goldabbau, mit fast kein Eisen (ausser kleine Mengen Pyrit wie in fast alle Quartzgaenge)."

--------------------

LG, Frank

« Letzte Änderung: 26 Feb 09, 02:06 von Frank de Wit »

Offline Schlacke

  • ***
  • Beiträge: 296
Re: Goldrausch in Japan
« Antwort #5 am: 09 Mar 09, 10:47 »

Der Bergbauhistorisch Interessierte Sammlerfreund dindet auf der Insel Sado noch etwas. Hier einige Literaturhinweise:

1)  Altjapanischer Goldbergbau und Hüttenbetrieb auf Sado. Handkolorierte Reproduktionen nach einem Bildwerk in der Bibliothek des Deutschen Museums in München.
Privatdruck Eisenhütte Westfalia, Lünen: 1964

2)  Cech, B.: Historische Edelmetallgewinnung auf der Insel Sado, Japan. Teil 1: Geschichte, Gewinnung der Erze. in: Res Montanarum, H. 26/2001, Leoben, S. 5-9

3)  Cech, B.: dto.                                                                                                                 Teil 2: Aufbereitung und Verhüttung der Erze.            dto.             H. 32/2004, Leoben, S. 53-55

4)  Winkelmann, H.:  Das Sado-Goldbergwerk auf japanischen Rollbildern. in: Der Anschnitt, Jg. 9, H. 4, Essen: 1957, S. 20 ff.,

Glückauf!

Schlacke

 

Mineralienatlas - Fossilienatlas - Info-Center

Neueste Beiträge Neueste Beiträge