Hallo tamtal,
es ist schwer, Tipps zu geben, da die Daten und die Bauart des Motors nicht bekannt sind. Spannung, Drehmoment, Regelbarkeit, Einbaulage (also- darf der überhaupt vertikal eingebaut werden, hängt von der Ankerlagerung ab), Ansteuerung (hier wird sich die Originalsteuerung anbieten, die muss aber aus der Gesamtsteuerung ausgegliedert werden und dann hast du immer noch feste Drehzahlen bzw. Stufen, z. B. die Schleuderdrehzahlen

).
Diejenigen, die es umbauen werden, müssen sich die Sache ohnehin anschauen, die könnten da auch sagen, was und wie.
Die Vorstellung war doch, glaube ich, das Edelstahlgehäuse samt dichtender Wellendurchführung als Wanne mit zu verwenden. Also ich würde mal sagen, wenn derjenige, der die Elektrik macht meint, Motor und Steuerung verbauen zu können, kannst du den Bauplan verwenden und einfach den anderen Motor darunterschrauben lassen. Es kann aber durchaus sein, dass der Motor die Belastung in Achsrichtung (= Tellergewicht plus Schleifdruck) nicht lange mitmacht. Die Teile werden heute anforderungsgerecht konstruiert, die WM66 war vermutlich robuster. Ich wüsste jetzt auch nicht gleich, wie man ohne eine super verarbeitete Welle eine Unwucht des Schleiftellers verhindert. Das Problem auf der mechanischen Seite ist nähmlich, dass ja die Trommel in der WM beidseitig gelagert ist, der Schleifteller aber nur einseitig. Dazu noch der Druck außermittig auf den Teller, das wird die Originalwelle nicht lange mitmachen, Welle und Lager müsste man sehen.
Die Alternative ist, sich vom Schrott oder Ebay einen Drehstrommotor zu holen, 1,5 kW reichen wahrscheinlich, und dann noch einen so genannten Frequenzumrichter, mit dem du die Drehzahl ohne Kraftverlust stufenlos einstellen kannst, bei verschiedenen Schleifaufgaben und -mitteln bestimmt ein Vorteil. Der muss mindestens die Leistung des Motors haben, wenn du Glück hast, bei Ebay für 50 €.
Gruß
Uwe