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Wie entsteht so was?

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Tapir:
Wenn ich mir die Bilder so ansehe: gut gerundet würde ich das nicht nennen... ;)


Für mich sieht das nach einen quarzzementierten Flussschotter aus..... der in der "Nähe" eines Granodiorites (?) gebildet wurde... (also der Schotter, wann der zementiert wurde steht auf einem anderen Blatt...)

caliastos:
was verstehst du unter lösung?

wenn du ein ezrbröseltes gestein hast, dann gibt es mehr als eine form dies wieder zu verkitten. ob das bindemittel karbonat, eisenverbindungen oder quarz ist, spielt keine rolle. kommt halt drauf an was in den lösungen und wässern des untergrundes transportiert wird. das material muss da nicht zwingend in der lösung zerbröselt werden. wenn kracht es und dann erst wird gekittet.

so rundlich sind die stücke auch wieder nicht. rund werden körner z.b. durch flusstransport... oder aber auch durch lösungsprozesse. nichts spricht dagegen, dass auch mal rund + kantiges material zusammen abgelagert und irgendwie verkittet wird.

Stänlsucher:
Glück Auf,
versuche mit meinem laienhaften Verstand,mal eine mögliche Erklärung zu finden.Die Lagerstätte Schneeberg ist grob gesagt eine hydrotermale Ganglagerstätte,welche wahrscheinlich mehrmals überprägt wurde und in einen Granitbecken liegt,welch durch das Eibenstocker Granitmassiv ,Gleesberg-Granit und den Granit von Kirchberg eingegrenzt wird.Die Störungszone "Roter Kamm" verläuft unmittelbar an und durch den Gleesberg-Granit,die Granit-Stücke in der Stufe dürften aus diesen Granit stammen.
Diese Stücke waren in einer Lösung (Si) die Kristallkeime für die Umhüllung mit dem Quarz,es entstehen diese "gerundeten" Aggregate.???
Die Si-Lösung muss einen Zeitraum untersättigt gewesen sein in dem die "gerundeten"Aggregate schwimmen,erst als die Lösung wieder Si-gesättigt war konnte die Umhüllung mit Quarz weiter von statten gehen und die "gerundeten"Quarz-Granit-Aggregate einbetten.??? = STÖRUNGSBREKZIE !?
Ich habe noch ein Stück gefunden,welches  das selbe zeigt,mit dem Unterschied die Verbindung ist nicht Quarz,sondern Jaspis ist.
Was haltet IHR von meiner Erklärung  ???

Glück Auf
Lutz

minuwe:
Sehe ich auch so ähnlich. Frage mich allerdings, wieso die Keime, die ja verhältnismäßig schwer sind, nicht irgendwo im Gang/ Druse aufliegen, sondern scheinbar frei schwimmen. Vermutlich ist die Ganglösung derart zähflüssig gewesen, dass die Bruchstücke genug Auftrieb hatten und schwammen. Eventuell wurden die Kristallhüllen aus der Lösung genährt, die jetzt den Jaspis darstellen.

Gruß
Uwe

triassammler:
Hallo!


--- Zitat von: minuwe am 26 Mar 09, 00:09 ---Frage mich allerdings, wieso die Keime, die ja verhältnismäßig schwer sind, nicht irgendwo im Gang/ Druse aufliegen, sondern scheinbar frei schwimmen. Vermutlich ist die Ganglösung derart zähflüssig gewesen, dass die Bruchstücke genug Auftrieb hatten und schwammen.
--- Ende Zitat ---

In einer wässrigen Lösung wäre das "Schwimmen" nicht machbar. Zur Bildung von sog. Schwimmern - allseitig ausgebildeten Aggregaten bzw. Einzelkristallen - genügt m. W. der Kristallisationsdruck, wenn der Keim lose in der Matrix eingebettet ist, d. h. der Auflastdruck den Kristallisationsdruck nicht übersteigt. Dies kann in druckentlasteten Bereichen einer Kluft durchaus der Fall sein.

Gruß,
Triassammler

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