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Autor Thema: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE  (Gelesen 10385 mal)

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Offline trommeln

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #15 am: 01 Apr 09, 08:40 »
Wir wurden schon verschiedentlich angefragt, ob unsere Beiträge, Fotos in einem Buch erscheinen dürfen.. wir haben immer zugesagt, mit dem Zusatz, dass unsere Webseite erwähnt wird und wir ein Exemplar dieses Buches erhalten. Das hat bis jetzt immer geklappt und ich bin stolz darauf.
Klar wurden wir auch beklaut und haben aber in den Uranfängen auch selber mal was für unsere Webseite geklaut. Deshalb haben wir nie viel gesagt...
1-2x wurden wir höflich darauf aufmerksam gemacht etwas doch zu entfernen, was wir selbstredend auch sofort gemacht hatten... früher war alles im Web gratis und das hat sich halt erst nach Jahren geändert.. wir haben gratis genommen.. und gratis gegeben..

Offline Schluchti

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #16 am: 01 Apr 09, 08:53 »
Alles wesentliche wurde bereits gesagt. Für einen Fall der grob fahrlässig oder vorsätzlich unterlassenen Urhebernennung (Bildquellennachweis) fällt nach ständiger Rechtsprechung ein 100%iger Aufschlag auf die Nutzungsentschädigung wegen Verletzung des Urheberpersönlichkeitsrechtes an. Das müßtest Du dann mal bei Dir im Einzelfall prüfen.

 

Offline Frank de Wit

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #17 am: 01 Apr 09, 09:13 »
Ich bin immer Stolz drauf wenn meine Bilder benutzt werden in Bücher !
Das macht mich Freude...
Liebe Grüße, Frank

Offline berthold

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #18 am: 01 Apr 09, 10:07 »
Hallo,

Zitat
früher war alles im Web gratis und das hat sich halt erst nach Jahren geändert

Einspruch, Bilderklau war noch nie erlaubt. In den Anfängen des Internets waren sich nur viele Leute über die Rechtslage nicht klar. Viele (auch höchstrichterliche) Entscheidungen haben dazu beigetragen dass sich heute niemand mehr rausreden kann, er hätte das nicht gewusst. 

Gruß
Berthold

Offline Graul

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #19 am: 01 Apr 09, 23:17 »
Mal davon abgesehen, das Bilderklau kein Kavaliersdelikt ist sondern eindeutig eine Straftat darstellt, ist es schon echt traurig, was hier für Meinungen kursieren! Da sind Leute im Internet unterwegs die nur darauf aus sind, Bilder von unwissende Hobbyfotografen für Lau zu erbetteln und Ihr freut Euch darüber, das Euer Bild irgendwo abgedruckt wird!
Leute, gebt doch Eure Bilder nicht für einen Appel und ´n Ei her! Jeder hat ein Anrecht auf ein ordentliches Honorar im Falle einer Veröffentlichung!!! Wenn Ihr dieses Bildergebettel unterstützt, schadet Ihr nicht nur Euch selbst, sondern auch denen, die mit Fotos Ihren Lebensunterhalt verdienen müssen! Wenn ein Bild (und es ist egal ob das Bild von einem Profi oder einem Hobbyfotografen gemacht wurde) z.B. ein einem Buch veröffentlicht wird, dann wird das Nutzungsrecht am Bild zu einer Ware, die auch entsprechend bezahlt werden muß! Das Buch wird doch sicher auch nicht verschenkt.... DENKT MAL DARÜBER NACH!!!

Offline Klinoklas

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #20 am: 02 Apr 09, 00:28 »
Hallo Olaf,

die Meinung teile ich nicht ganz. Ich finde es eher traurig das einige Hobbyfotografen (nicht Berufsfotografen) Bilder nur noch gegen Geld teilen. Mich würde viel mehr interessieren warum sich heute jeder mit einer Digitalkamera für einen Fotografen hält. Liegt es an der Einführung von Digitalkameras für jedermann, den Bildportalen im Internet wo sich jeder profilieren kann oder die mittlerweile zahlreichen Möglichkeiten seine Bilder bei Bildagenturen zum Verkauf anzubieten?

Ich finde es ebefalls nicht in Ordnung (sogar absolut falsch) das der Bildautor hier nicht um Erlaubnis gefragt wurde. Ich würde schon gerne wissen wollen wo mein Bild verwendet wird, würde mich aber über eine Verwendung freuen. Viele Autoren sind schlichtweg dankbar wenn sie Bilder nicht bezahlen müssen. An eine Bereicherung ist oft nicht zu denken. Nicht wenige bekommen kaum etwas für verkaufte Bücher. (Nur eine kleine Provision, der Rest bekommt der Verlag).

Zum Schluss denke ich mir nur noch wenn alle ihre Bilder nur noch kostenpflichtig anbieten würden dann gäbe es in Zukunft keine bebilderten Bücher mehr. Zumal ich den Preiskatalog für undurchsichtig und die Preise für überzogen halte.

Gruß
René

Offline Stefan

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #21 am: 02 Apr 09, 08:52 »
Wenn alle Ihre Bilder nur verkaufen würden, gäbe es keinen Mineralienatlas und keine Mineralienportraits. Insofern kann ich nur dazu ermuntern eigene Bilder auch gratis abzugeben. Berufsfotografen sollten sich einfach von der Masse durch bessere Qualität/Motive abheben. Außergewöhnliche Qualität wird immer gefragt und auch bezahlt.

Copyright-Angabe und um die Erlaubnis bitten sollte aber selbstverständlich sein. Wenn dies nicht der Fall ist, dann darf auch mal der Holzhammer zur Erinnerung an den notwendigen Anstand herhalten.

Gruß Stefan

Offline berthold

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #22 am: 02 Apr 09, 09:44 »
Hallo,

also, ich denke es kommt immer auf den Einzelfall an, als Hobbyfotograf und Buchautor kenne ich das Spiel von beiden Seiten.
Zitat
Mich würde viel mehr interessieren warum sich heute jeder mit einer Digitalkamera für einen Fotografen hält.
In der Regel geht es nicht um 0815-Knipsfotos, die wird keiner für ein Buch klauen oder kaufen. Der Wert eines Bildes hängt in erster Linie nicht vom Beruf der Person ab, die auf den Auslöser gedrückt hat (Aufwand, Schöpfungshöhe...).  Ich kenne eine ganze Menge Fotografen die noch nie durchs Mikroskop fotografiert haben geschweige denn die Mehrebenentechnik beherrschen. Wer in Bildportalen Bilder tatsächlich verkauft (nicht nur anbietet) ist faktisch (Nebenerwerbs-) Fotograf.
Zitat
Viele Autoren sind schlichtweg dankbar wenn sie Bilder nicht bezahlen müssen.
Richtig, aber in wissenschaftlichen Veröffentlichungen wird sowieso nicht gezahlt (Bildzitat) jedoch muss da die Quelle genannt werden. Grauzone sind Schulbücher und Vorlesungsscripte (besonders wenn sie im web veröffentlicht werden). Und wie war es mit dem Rest in der "vor_web-Zeit"? Richtig, da hat der Autor die Bilder machen lassen oder von einer Agentur gekauft - aber eben nicht von anderen geklaut. 

Wieviel ein Autor vom Verlag bekommt hängt von vielen Umständen ab, der Autor handelt normalerweise einen Autorenvertrag aus. Ich habe das mal für ein Buch durchgerechnet (wo ich alle Infos habe) und komme in die MFM-Größenordnung.
Zitat
wenn alle ihre Bilder nur noch kostenpflichtig anbieten würden dann gäbe es in Zukunft keine bebilderten Bücher mehr
sorry, das ist schlicht Unfug. Viele Autoren machen ihre Bilder heute selbst.

Festzuhalten bleibt dass das Urheberrecht das Verwertungsrecht in die Hand des Fotografen gelegt hat, unabhängig davon ob er das als Beruf- oder Hobbyfotograf aufgenommen hat. Und der Preis für eine Fotolizenz z.B. für eine Veröffentlichung in einem Buch wird immer Verhandlungssache sein.

Ich halte das so:
- bei nichtkommerziellen Projekten mit denen ich mich inhaltlich identifizieren kann stelle ich das Bild auf Nachfrage in der Regel kostenlos zur Verfügung
- bei kommerziellen Projekten (z.B. Werbung)  mit denen ich mich inhaltlich identifizieren kann halte ich mich an die MFM-Gebühren
- bei Projekten die ich aus bestimmten Gründen nicht unterstützen möchte gebe ich -auch gegen viel Geld- keine Lizenz.
- bei aller erlaubten Nutzung verlange ich eine Quellenangabe
- gegen jede unerlaubte Nutzung gehe ich (mit den MFM-Gebühren) vor (und verlange ggf.  z.B. im web die Entfernung)

Zitat
Zumal ich den Preiskatalog für undurchsichtig und die Preise für überzogen halte.

Undurchsichtig, bzw. unübersichtlich mag sein. Aber überzogen? Ich denke gerade an Mineralienfotos in digitaler Mehrebenentechnik, an Fotos untertage wo man zur Ausleuchtung eine Tonne Ausrüstung reinschleppen musste, an Naturaufnahmen von seltenen Tieren wo man monatelang auf Pirsch gehen musste... Und ich denke an die Kosten meiner Fotoausrüstung bzw. deren Wertverfall.

Wenn jemanden mein Foto zu teuer ist - muss er es ja nicht nehmen. Wenn er zu dumm oder zu faul zum fragen ist muss er auf jeden Fall zahlen.   
Zitat
echt traurig, was hier für Meinungen kursieren
Kann ich nur zustimmen, deswegen auch mein Einspruch in roter Farbe.

Gruß
Berthold
« Letzte Änderung: 02 Apr 09, 09:50 von berthold »

Offline Graul

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #23 am: 02 Apr 09, 10:46 »
Stefan, es geht bei meinen Ausführungen nicht um die Bildnutzung im Falle vom Mineralienatlas oder ähnlichen Projekten sondern ich habe von echt komerzieller Nutzung gesprochen!
Es gibt genug Agenturen, die z.B. für PR-Projekte, mit denen sie richtig fett Kohle machen, Bilder für Lau erbetteln... Mich hat vor zwei Jahren beispielsweise MICROSOFT !!!! angefragt, ob sie ALLE Bilder auf meiner Website KOSTENLOS für ein Projekt nutzen dürfen, bei dem es um Bildbearbeitung ging!!! HALLO...MICROSOFT... wenn die keine Kohle haben, dann weiß ich nicht ... aber man kanns ja mal probieren ...
Und sorry, so was kotzt mich einfach an!!!!
René: Die Möglichkeit seine Bilder Bildagenturen anzubieten bestand schon immer auch für Hobbyfotografen. Der einzige Unterschied ist jetzt, das man digital wesentlich schneller und besser seine Bilder anbieten kann.
Die andere Seite der Medaille ist aber, das durch die Masse der Bilder, die durch die digitale Fotografie im Internet auftauchen, ein Bild nicht mehr als Wert angesehen wird, obwohl der immer noch da ist!!! Hinzu kommt noch die Unwissenheit vieler Hobyfotografen, was Urheberrrechte und Honorare betrifft und das wird teilweise äußerst schamlos ausgenutzt!
 
« Letzte Änderung: 02 Apr 09, 10:55 von Graul »

Offline Klinoklas

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #24 am: 02 Apr 09, 10:55 »
Hallo Berthold,

Zitat
sorry, das ist schlicht Unfug. Viele Autoren machen ihre Bilder heute selbst.

Das bezweifel ich je nach Themengebiet aber sehr. Kaum ein Autor kann es sich leisten rund um den Globus zureisen um alle Bilder selber zumachen. Ganz zu schweigen von historischen Aufnahmen!
Ich möchte mal als sehr positives Beispiel Frank de Wit und Harjo Neutkens nennen die unzählige Bilder von iheren Sammeltouren kostenlos für den Atlas zur Verfügung stellen. Würden sie es nicht machen dann hätten wir kein bebildertes Lexikon. Zumindest keine Bilder von diesen Fundstellen. Sicher die beiden hätten etwas nach Katalog verdient wenn es denn gekauft wird.

Zitat
In der Regel geht es nicht um 0815-Knipsfotos, die wird keiner für ein Buch klauen oder kaufen. Der Wert eines Bildes hängt in erster Linie nicht vom Beruf der Person ab, die auf den Auslöser gedrückt hat (Aufwand, Schöpfungshöhe...).

Von Schöpfungshöhe sprechen immer die die mit ihren Fotos Geld verdienen wollen. Anders wären die Preise wohl auch nicht gerechtfertigt. 0815 Fotos sehe ich als relativ an. Wenn es ein gutes Bild einer Halde (Schöpfungshöhe?) von irgendwo gibt dann ist es für mich schon kein 0815 Bild mehr. Durch die immer besser werdende Technik bei Digitalkameras sind heute einige in der Lage ansprechende Ergebnisse zu liefern.

Zitat
Aber überzogen? Ich denke gerade an Mineralienfotos in digitaler Mehrebenentechnik, an Fotos untertage wo man zur Ausleuchtung eine Tonne Ausrüstung reinschleppen musste, an Naturaufnahmen von seltenen Tieren wo man monatelang auf Pirsch gehen musste... Und ich denke an die Kosten meiner Fotoausrüstung bzw. deren Wertverfall.

Und ich denke an die ganzen anderen Fotos die dasselbe kosten und weit von dem von dir beschriebenen entfernt sind.
Abgesehen davon machen das eher Berufsfotografen oder extrem engagierte Hobbyfotografen um die es ja hier nicht geht. Die Berufsfotografen habe ich ja oben schon ausgeklammert.

Im übrigen dein System wie du mit den Rechten deiner Bilder umgehst ist vollkommen in Ordnung. Das muss wirklich jeder Bildautor für sich selbst entscheiden. Ich fände es nur schade ja fast undenkbar wenn Bilder z.B. für das Lexikon nur noch über kostenpflichtige Lizenzen zu bekommen wären.

Gruß
René
« Letzte Änderung: 02 Apr 09, 11:04 von Klinoklas »

Offline Amudarja

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #25 am: 02 Apr 09, 10:56 »
Graul hat Recht!

Die Bezahlung der Nutzungsrechte sollte der Regelfall sein. Ein Geschenk ist gerade darum eine besondere Geste, weil eben im Normalfall bezahlt werden muss. Und Geschenke kann man bekanntlich nicht fordern.

Gruß!
« Letzte Änderung: 02 Apr 09, 11:26 von Amudarja »

Offline Stefan

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #26 am: 02 Apr 09, 11:05 »
@Graul, das sehe ich auch so. Große Firmen die selbst reichlich Geld abgreifen dürfen auch gerne etwas berappen :)
Gruß Stefan

Offline Klinoklas

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #27 am: 02 Apr 09, 11:07 »
@Graul, das sehe ich auch so. Große Firmen die selbst reichlich Geld abgreifen dürfen auch gerne etwas berappen :)
Gruß Stefan

Keine Frage, hätte ich von einer Firma wie MICROSOFT auch nicht erwartet. Da war der Bill aber geizig  ;)

Gruß
René

Offline berthold

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #28 am: 02 Apr 09, 11:47 »
Hallo René,

wir reden etwas aneinander vorbei. Mir geht es nicht um den Atlas sondern um Verwendung von fremden Bildern in Büchern. Deswegen:
Zitat
Ich fände es nur schade ja fast undenkbar wenn Bilder z.B. für das Lexikon nur noch über kostenpflichtige Lizenzen zu bekommen wären.
100% Zustimmung, nur hat das mit dem Fall, über den wir hier reden nichts zu tun.

Zitat
Kaum ein Autor kann es sich leisten rund um den Globus zureisen um alle Bilder selber zumachen.
sicher lassen sich Themen/Bereiche finden wo der Autor die Bilder nicht selbst machen kann. Aber von demjenigen, der die Kosten/Reise auf sich genommen hat, erwarte ich nicht (unbedingst/selbstverständlich)  dass er seine Bilder kostenlos anderen zur Verfügung stellt - die dafür (vom Verlag) etwas bekommen.
Zitat
ein gutes Bild einer Halde (Schöpfungshöhe?)
wenn ein Bild einer Halde "gut" ist hat es ganz sicher eine Schöpfungshöhe. In dem, was Du als "gut" bezeichnest liegt genau die Schöpfungshöhe.

Gruß
Berthold

Offline Frank de Wit

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Re: Urheber-Rechtsbestimmung FRAGE
« Antwort #29 am: 03 Apr 09, 13:23 »
Wenn jemand mich fragt, darf er alle meine 10tausende Bilder frei benutzen, so einfach ist das Leben....
Wenn ein Buch meine Bilder benutzen will, und dafur bezahlen kann/will, zuper, das ist gratis Geld ohne das ich dafur arbeiten muss. Free beer und gratis reisen fur Mineralien :-) Wenn jemand (wie Mineralienatlas oder so) kein Geld hat aber etwas schönes machen will, können die meine Bilder gratis benutzen. Jeder muss eigentlich leben nur um schöne Dinger zu machen, oder?

Anwalte, Copyright auf Wissenschaftliche Information, Patente auf Medizin, Hunger durch Krieg, Politiker, Krankheiten die nur fur reiche Leute geheilt werden können aber nicht im dritten Welt (uzw) ; das alles braucht die Welt wirklich nicht. Was z.B. wichtig ist, das es kein copyright gibt auf  wissenschaftliche (medische) information, so das alle Leute in der Welt diese Information benutzen können um die Welt eine bessere Platz zu machen fur jeder.
Mein Motto ist: "all information should be free, and available for everyone".
Liebe Gruesse, Frank der in der Sonne sitzt und das Leben geniesst

ps, das ist nur meine kleine Meinung, und ich habe nur Lust philosophisch druber zu Diskutieren uber ein Bier in Ste Marie aux Mines, Bad Ems oder sonst, aber lieber nicht hier im Forum ; hier diskutiere ich gerne uber Mineralien ;-)
eine copyright discussion ist viel zu complex fur ein mineralienforum...

 

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