Hallo!
Sönke hat recht, es handelt sich um Germanonautilus bidorsatus. Man erkennt an dem Steinkern sehr schön die typische nautilide Sutur (Berührungslinie der Kammerscheidewände mit der Gehäuseinnenwand) - ohne Loben und Sättel, wie eine ammonitische Sutur sie aufweisen würde.
Fragmente von Germanonautilus sind im MuKa nicht selten, komplette Exemplare etwas rarer. Das liegt daran, dass die Gehäuse wegen der einfachen Sutur intern nicht so stabil abgestützt waren wie bei Ammoniten, und recht schnell durch Wellengang und Aasfresser beschädigt wurden, bevor sie eingebettet wurden.
Gruß,
Triassammler