Hallo Jürgen!
Im Netz habe ich folgende Erklärungen für Rhizelith gefunden:
1. Felswurzler
2. gefüllte Gänge von abgestorbenen Wurzeln
3. versteinerte Baumwurzeln.
Ist zwar alles irgendwie das gleiche aber in der Deutung dann doch auch verschieden interpretierbar 
Um die Diskussion am Leben zu erhalten:
1. passt bei der Fundsituation nicht, das war mal eine Schwemmlandebene, und der Synonymbegriff bezieht sich auch eher auf rezente Pflanzen
2. und 3. lassen sich durch das Vorhandensein bzw. Fehlen von fossiler Pflanzensubstanz auseinanderhalten.
Ob es sich bei den Objekten um verkieselte Pflanzenreste handelt, erschließt sich mir aus den Bildern nicht ohne weiteres. Da würde ich doch gern eine Makroaufnahme einer gesäuberten Bruchfläche oder am besten einer angeschliffenen Fläche sehen. Den Härtetest für Quarz besteht das Material? (Dabei zu beachten: wenn es kein Quarz, sondern eine Sedimentfüllung wäre, kann dieses durchaus eingeschwemmte Quarzkörner enthalten und punktuell ebenfalls Metall ritzen).
An sich ist das Sediment wegen seiner geringen Porosität nicht gerade geeignet, um Holzreste zu verkieseln...
Ansonsten ist es durchaus möglich, dass verfaulte Wurzeln Hohlräume hinterlassen haben, die sekundär mit Sediment verfüllt wurden; Reduktionsvorgänge von verbliebenen Resten organischer Substanz können dabei durchaus auch zur Fällung von Kalk u. a. geführt haben, was Härteunterschiede zum umgebenden Sediment erklären könnte.
Gruß,
Triassammler