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Mineralienfotografie - Reflexionen und Polfilter

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aca:
Mit der Intensität habe ich nicht angefangen, das warst Du  ;D
Nix für ungut.
Es ist egal, dass die Intensität eine skalare Grösse ist.
Wenn sie proportional der Energie des Lichtes sein soll, haben wir ein Problem.
Vorne geht 100% Energie rein, auf der anderen Seite des Kristalls kommt nach deiner Rechnung 50% raus.
Wo bleibt der Rest? Warum ist mein Bergkristall nicht grau?

Franks Welt:
cos 45 = 0,5  (das muss ich aus deinen Rechnungen schliessen)
0,52 = 0,25, je 25% in beiden Strahlen
100% rein, 50% raus

Amirs Welt:
cos 45 = 0,707
0,7072 = 0,5 , je 50% in beiden Strahlen
100% rein, 100% raus

Wenn Du aus einem "Lichtbündel" die halbe Energie abzweigst, z.B. durch Polarisation und Aufspaltung in 2 Strahlen, sind die effektiven Amplituden der Feldvektoren, die in die Formel für die Intensität eingehen, nicht halb so gross, sondern nur 0,707 fach so gross.

Wenn Dich das nicht irritiert, dann vielleicht folgendes Zitat:
"Man erhält polarisiertes Licht, wenn man nur einen der beiden Strahlen verwendet. Seine Energie beträgt dann nur noch höchstens 50% der des einfallenden Strahles."
Kuchling, Taschenbuch der Physik.

Amir

Krizu:
Nein,

Frank Welt: cos(45)*Cos(45)=0.5

Der Quarz absorbiert keine E-Vektor.

Doch Skalar oder Vektor ist die Frage, da drei Richtungen vorliegen.

Rest morgen.

MfG

Frank

Krizu:
Ok, jetzt mal in Ruhe ;-)

Die Gleichung für die Wellenausbreitung des Lichtes lautet:
vec E(x,t)= vec E*cos(kx-wt).
In den Zeigerdiagrammen wird das E aufgetragen.
Es gilt
I(x,t) prop E(x*t) hoch 2. Also I wird nie negativ und hat KEINE Richtung.
E hat eine Richtugn und kann auch negativ werden.
I kann also keine Information über die Polarisation haben und hat keine Richung oder sonstwas! Ein Skalar halt.
Die Analogie ist beim Strom P prop zu U hoch 2.
Die Wechselwirkung in dielektrischen Medien erfolgt über das elektrische Feld.
Die hier interessanten Kristalle sind solche Medien (keine Metalle).

Ich lass jetzt einen Lichtstahl mit E=1 auf einen Polarisator unter 45° fallen.
Das E-Feld wird in zwei gleiche Anteile zerlegt, aber vektoriell!
Somit wird Ex=0.707*E und Ey=0.707 - und da liegt mein Fehler!

Damit wird I zu 50:50 ;-)

Das einzige was mich noch retten kann, waere der Mittelwert über cos2(phi) also einen kompletten Umlauf machen.
Aber ich bin 99% der Meinung, dass du recht hast  :o , aber ich denke weiter nach  8)

MfG + Danke

Frank






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