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Autor Thema: Optika-Mikroskope  (Gelesen 17679 mal)

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Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #15 am: 23 Apr 09, 11:59 »
ah, sogar noch besser, kann man wegklappen, ohne die Einstellung der Kamera auf das Okular zu verlieren:

http://www.baader-planetarium.de/sektion/s18/s18.htm

Ist eigentlich fuer Teleskope, sollte aber auch fuer Mikroskope gehen...

Gruss,

Thomas.

Offline guefz

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #16 am: 23 Apr 09, 16:53 »
Eben, so was ähnliches hatte ich für das alte Mikroskop auch. Funktionierte ziemlich gut, wenn man mal vom regelmäßigen Umbau zwischen Fotos und normalem Betrachten absieht (ich hatte keinen Schwenkmechanismus).

bis denn

Günter

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #17 am: 20 May 09, 21:03 »
Hallo alle,

so, es ist dann doch ein Zeiss SM XX von ebay geworden - danke fuer den Tip! Klasse Teil, ich kann mich gar nicht satt sehen. Fototests mit dem Adapter folgen, ist ja zum Glueck gleich langes Wochenende... :-)

Gruesse,

Thomas.

Offline guefz

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #18 am: 20 May 09, 21:13 »
Na denn mal viel Spaß  ;D

Günter

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #19 am: 20 May 09, 23:33 »
ja, danke :-)

Hier mal die ersten Bilder: Fluorit aus Caaschwitz, der Kristall hat ca. 2 mm Kantenlaenge. Erstes Bild 10x, zweites Bild 25x vergroessert.

Gemacht mit einer Casio Exilim EX-Z1000 und einem Baader-Kameraadapter durch das 6.3x-Okular des Mikroskops.

Die Originallampe ist etwas Gelbstichig, da sollte ich mal eine Beleuchtung mit LEDs basteln, die weisseres Licht liefern. Ich hatte so meine Probleme, die optischen Achsen von Kamera und Mikroskop vernuenftig auszurichten, aber das wird wohl noch mit ein bisschen Uebung. Scharfstellen ist Glueckssache - wenn man das Objekt im Okular scharf hat, heisst das noch lange nicht, dass das die Kamera auch so sieht... Aber ich arbeite dran :-)

Gruss,

Thomas.
« Letzte Änderung: 20 May 09, 23:35 von tbillert »

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #20 am: 20 May 09, 23:35 »
und hier noch ein paar Coelestine aus dem Jagdbergtunnel. Die Pyrit-Inklusion habe ich mit 25x Vergroesserung aufgenommen. Die anderen Bilder bei 10x.

Gruss,

Thomas.

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #21 am: 21 May 09, 01:25 »
na, es wird doch besser. Mit meiner alten, schon lange im Schrank liegenden Pentax Optio 330GS kriege ich die Ausrichtung besser hin. Leider ist der Baader-Kameraadapter doch so gross um's Okular, dass man auch mit hochgeklappter Kamera schlecht durch beide Okulare des Mikroskops sehen kann. Er ist wohl fuer dicke 2"-Teleskopokulare gemacht... Aber die Moeglichkeit, die Kamera wegzuklappen, ist schon Klasse.

Anbei ein Karneol mit Quarz XX von Zinna und Turmalin von Bräunsdorf.

Gruss,

Thomas.

Offline Klinoklas

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #22 am: 21 May 09, 11:09 »
Hallo Thomas,

hast du keine Möglichkeit den Weißabgleich an der Digitalkamera einzustellen? Da könntest du schon einiges von dem gelbstichigen rausfiltern. Durch einen Bildausschnitt kannst du auch noch den schwarzen Rand loswerden.

Gruß
René

Offline guefz

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #23 am: 21 May 09, 11:14 »
Das mit dem Weißabgleich wollte ich auch gerade schreiben. Ich hatte mal ein wenig mit der Bildbearbeitung an einem der Fotos herumgespielt, aber da ich das Original und dessen Farben nicht kenne, ist es schwer, die Farben nachträglich zu korrigieren. Man kann einiges nachträglich ändern, aber das Histogramm deiner Bilder ist ziemlich daneben. Ein besserer Weißabgleich an der Kamera ist da auf jeden Fall der sinnvollere Ansatz.

Den schwarzen Rand kann man eventuell durch stärkere Zoomeinstellung der Kamera oder anderen Abstand zum Okular beeinflussen. Notfalls eben in der Bildbearbeitung wegschneiden. Mach mal ein paar Fotos von einem Lineal, möglichst mit 0,5mm Teilung, dann kannst du später auch besser die Größe der Kristalle angeben mit Hilfe der vorher ausgemessenen Bildbreite.

bis denn

Günter

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #24 am: 21 May 09, 11:36 »
Moin Klinoklas & guefz,

ja, mit dem Weissabgleich muss ich mal noch ein bisschen herumspielen. Die Kamera kann das auf jeden Fall, die kann sogar ein Live-Histogramm anzeigen. Mit dem Zoom zu spielen habe ich mir auch schon ueberlegt - bisher ist das Objektiv auf minimalen Zoom eingestellt. Ich bastel heute Abend mal weiter, jetzt geht's erstmal raus in die Botanik :-)

Gruss,

Thomas.


Das mit dem Weißabgleich wollte ich auch gerade schreiben. Ich hatte mal ein wenig mit der Bildbearbeitung an einem der Fotos herumgespielt, aber da ich das Original und dessen Farben nicht kenne, ist es schwer, die Farben nachträglich zu korrigieren. Man kann einiges nachträglich ändern, aber das Histogramm deiner Bilder ist ziemlich daneben. Ein besserer Weißabgleich an der Kamera ist da auf jeden Fall der sinnvollere Ansatz.

Den schwarzen Rand kann man eventuell durch stärkere Zoomeinstellung der Kamera oder anderen Abstand zum Okular beeinflussen. Notfalls eben in der Bildbearbeitung wegschneiden. Mach mal ein paar Fotos von einem Lineal, möglichst mit 0,5mm Teilung, dann kannst du später auch besser die Größe der Kristalle angeben mit Hilfe der vorher ausgemessenen Bildbreite.

bis denn

Günter

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #25 am: 21 May 09, 22:56 »
na, jetzt sieht das doch schon viel freundlicher aus. Die Kamera hat verschiedene feste Einstellungen fuer den Weisslichtabgleich, ich habe jetzt die fuer Gluehlampen-Kunstlicht genommen - passt perfekt! Danke!

Anbei nochmal der Turmalin bei 10fach.

Gruss,

Thomas.

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #26 am: 21 May 09, 23:46 »
ja, und der Tip mit dem Zoom der Kamera und dem Abstand von deren Objektiv zum Mikroskopokular zu spielen war auch sehr hilfreich! Der Rand der Bilder ist weg (und der Ausschnitt natuerlich dementsprechend kleiner), und man kann sogar mittels des Kamerazooms noch dynamisch etwas Vergroesserung "nachlegen". Nachteilig ist, dass die Schaerfentiefe der Bilder noch weniger der des Anblicks mit blossem Auge durch's Mikroskop entspricht als wenn man ohne Zoom arbeitet, gerade bei Objekten, die nicht nur flach sind, ist das Scharfstellen der Bilder schwieriger. Und ich musste feststellen, dass das Knipsen von farblosen Kristallen wirklich schwierig ist (bzw. die Lichtverhaeltnisse einzustellen).

Hier nochmal zwei der Turmaline (nochmal danke an Conny, der mir dieses schoene Stueck neulich schenkte!). Diese Bilder sind fast perfekt...

Gruss,

Thomas.

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #27 am: 21 May 09, 23:53 »
und hier noch ein paar Caaschwitzer Fluorite...

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #28 am: 21 May 09, 23:57 »
und hier wurde es schwierig, der Coelestin mit seinen Pyrit-Inklusen. Der Kristall im Ganzen ging ja noch, aber den kleinen Pyritwuerfel scharfzustellen war wirklich kaum moeglich. Problem ist auch, dass das Auge beim Stemi "mitfokussiert", man also Sachen scharfstellt, die fuer die Kamera alles andere als scharf sind...

Bild 3 und 4 zeigen Markasitnadeln in einer Coelestindruse bei verschiedenen Vergroesserungen. Die liessen sich nun wieder recht leicht scharfstellen.

Offline tbillert

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Re: Optika-Mikroskope
« Antwort #29 am: 21 May 09, 23:59 »
und noch der Blick in eine Amethystdruse aus Zinna. Hier was das visuelle Bild sehr schoen scharf in der Tiefe der Druse, das habe ich aber mit der Kamera nicht nachvollziehen koennen. Ihr Display ist auch leider zu klein, um darueber scharfzustellen.

Gruss,

Thomas.

 

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