hallo,
mein heutiges "ufo" ordne ich lieber dem thema gesteine zu, obwohl es sich dabei um ein echtes geschiebestück aus einer kiesgrube im weser-leine-gebiet handelt.
das gestein ist absolut quarz-frei. ich erkenne makroskopisch feldspaltleisten (vermutlich plagioklas, die weißen streifen im foto) sowie ein schwarzes, glas- bis diamantglänzendes mineral mit ebenem, deutlichen bruch. ich tippe hier auf augit oder nephelin, kenne mich hier aber nicht so aus (ich bewege mich meistens auf/in/unter bergwerkshalden, da gibt es so etwas meistens nicht). härte: keine ahnung
ich kann als möglichkeiten anbieten:
1. (nephelin)syenit (=foyait)
2. (oslo-)essexit
3. asby-diabas
das stück ist frei von erzen, olivin, granaten, epidot (was eigentlich diabas ausschließen sollte). die verwitterungsrinde ist leicht "rostig", die dichte relativ hoch.
wer kann helfen?
danke.
haldenschreck