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Autor Thema: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau) / Aktinolith und Chlorit  (Gelesen 6958 mal)

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Offline sapphire

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Hallo Leute,

ich habe aufgrund fehlender Erfahrungen und Möglichkeiten Probleme, einige Fundstücke von der Schwarzen Wand näher zu bestimmen. Wenn nochmal andere Bildausschnitte sinnvoll sind, bitte sagen, da aufgrund der Dateigrössenbegrenzung die Bilder ohnehin deutlich verkleinert sind.

Vielen Dank schon mal für eure Bemühungen  :)

1. a) Auschnitt ca. 15x12 mm, b) ca. 45x25 mm, Diopsid? Zunächst dachte ich, die Nadeln wären silbern, aber sie scheinen offensichtlich glasklar zu sein.


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« Letzte Änderung: 20 May 16, 21:54 von oliverOliver »

Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #1 am: 21 Jun 09, 12:35 »
1. a) Auschnitt ca. 15x12 mm, b) ca. 45x25 mm, Diopsid oder Epidot?

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Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #2 am: 21 Jun 09, 12:43 »
3. a) Auschnitt ca. 35x25 mm, b) ca. 75x55 mm, Epidot? (das Moos bitte ignorieren)

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Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #3 am: 21 Jun 09, 12:48 »
4. a) Auschnitt ca. 30x20 mm, b) ca. 85x65 mm, ich würde es zumindest als Asbest bezeichnen, Byssolith?

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Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #4 am: 21 Jun 09, 12:52 »
5. a) Auschnitt ca. 30x20 mm, b) ca. 85x65 mm, links ist Muskovit, das Braune, denke ich, ist Ortoklas, rechts (und im Detail) "Mondstein"?

Offline smoeller

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #5 am: 21 Jun 09, 13:16 »
Hallo,

Ich denke, das meiste nadelige ist Aktinolith, auch das faserige (sog. Byssolith), das graugrüne dabei ist meist Chlorit. Auf dem letzten Stück das silbrige sieht auch eher nach Chlorit als Glimmer aus. Diopsid in der Paragenese eher nicht.

Glück Auf!
Smoeller

Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #6 am: 22 Jun 09, 11:21 »
Hallo Sebastian,

danke erst einmal. Nachdem ich mir mal andere Bilder zum Aktinolith angesehen habe, dürfte das wohl hinkommen. Chlorit kannte ich bisher nur in diesem feinkörnigen, grünlichen Habitus. nachdem ich mir aber angesehen habe, in welchen Formen Klinochlor vorkommen kann, denke ich, wird es auch eine Reihe anderer Stücke (z.B. unten - ca. 30x25 mm) betreffen, die ich bisher für Muskovit gehalten habe. Gibt es denn ein Charakteristikum, anhand dessen man optisch Muskovit von Klinochlor gut unterscheiden kann?

Glück auf,
Andreas

Offline smoeller

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #7 am: 22 Jun 09, 13:43 »
Hallo,

Grundsätzlich ist Chlori eher grünlich, während Muskovit eher silbergrau ist. Es gibt allerdings auch Chrom-Muskovite (Fuchsit), die dann auch grün sind. Allerdings sind solche Fuchsite eher selten.

Glück Auf!
Smoeller

Offline Erik

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #8 am: 22 Jun 09, 14:24 »
Chlorit sollte weicher sein als Muskovit und reagiert beim Verbiegen auch nicht elastisch wie Muskovit. Nach dem Foto würde ich auf jeden Fall Chlorit sagen.

Gruß, Erik

Offline sapphire

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Re: Schwarze Wand (Hollersbachtal, Pinzgau)
« Antwort #9 am: 22 Jun 09, 18:40 »
Ok, danke. Das hört sich für mich dann doch danach an, dass es nicht unerheblich Erfahrungssache vielleicht auch eine Frage der Paragenese ist, diese Unterscheidung ohne Analyse vorzunehmen...

 

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