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Autor Thema: Usedom Phosphor  (Gelesen 8627 mal)

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Offline geodenfreund

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Usedom Phosphor
« am: 25 Jun 09, 22:35 »
Hallo,

Ich will in ein paar wochen mal nach Usedom für eine Woche....
Dort werde ich ein wenig sondeln und natürlich auch Bernstein suchen...
Jetzt kommt wieder der allgemeine Hinweis auf Phosphor an den Stränden....doch wie kann ich ihn nun von Bernstein unterscheiden????

Der Hinweis ich solle die Funde in einer Metallbüchhse aufbewaren find ich doof, weil wenn ich mehrere Stücke finde will ich die nicht zusammen mit dem Bernstein in einer Büchse tragen, denn wenn das Zeug brennt macht der Bernstein gleich auch mit....

MfG

Chris
« Letzte Änderung: 16 Mar 13, 14:19 von oliverOliver »

Offline Grenzton

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Re: Usedom Phosphor
« Antwort #1 am: 25 Jun 09, 22:39 »
Hallo Chris.

Wie wäre es mit einem mit Wasser gefüllten Eimer?

Da gibst Du Deine Funde rein, später, wenn Du am Strand zurück bist breitest Du einfach alles großflächig im Sand aus und lässt es trocknen.
Was dann nicht in Flammen auf geht, ist Bernstein!  ;D

Gruß, der Kalle

Offline smoeller

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Re: Usedom Phosphor
« Antwort #2 am: 25 Jun 09, 22:43 »
Hallo,

Über die Dichte. Bernstein Dichte etwas über 1-1,2, weißer Phosphor Dichte um 1,8 g/cm3. Das bedeutet, Bernstein (außer einige rote, aber um die geht es hier ja nicht, da sie nicht mit P verwechselbar sind) schwimmen auf gesättigter Salzlösung (36 g Kochsalz pro Liter, lieber noch etwas mehr reinrühren wegen möglicher Temperaturschwankungen) auf, Phosphor bleibt unten. Bei kleineren Steinen habe ich das immer zur Bestimmung genommen.

Glück Auf!
Smoeller

Offline geodenfreund

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Re: Usedom Phosphor
« Antwort #3 am: 25 Jun 09, 22:50 »
beides gute lösungen.....
Danke.

Offline Kilo

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Re: Usedom Phosphor
« Antwort #4 am: 27 Jun 09, 16:58 »
Hallo,

Einheimische sagen, der Phosphor habe einen leichten Benzingeruch und fühle sich klebrig an. Das habe ich von mehreren Stellen gehört. Da wir öfter an der Ostsee Bernstein suchen, interessiert uns das ganze auch "brennend". Der Trick mit dem Wassereimer ist schon ganz gut.

Frage: Wo willst du genau suchen? Im Bereich Karlshagen/Trassenheide kann es schon ein wenig riskant sein, einem Stückchen Phosphor zu begegnen. Weiter westlich verringert sich das Risiko. Auch ist es besser - und aussichtsreicher - bei Ostwetterlage zu suchen. Versuchs mal in Ückeritz, Bansin, auch Heringsdorf. In Ückeritz ist der Bernstein früher professionell abgebaut worden.

Nicht zuletzt hast du ja jetzt auch noch die Möglichkeit, bequem auf die Insel Wollin zu kommen; dort kannst du mal den Strand westlich von Misdroy (die komlizierte polnische Schreibweise spare ich mir jetzt) abzusuchen. Eine Woche ist da natürlich etwas knapp bemessen.

Viel Erfolg und lass mal hören
Gruß Kilo

Offline geodenfreund

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Re: Usedom Phosphor
« Antwort #5 am: 27 Jun 09, 20:27 »
ich hab in einem Buch (Bernstein tränen der Götter) gelesen das es westlich von stubbenfelde oder östlich (muss nochmal genau lesen..)
an der Steilküste und im wasser iwelche ich weiß jetzt nicht ob pleistozäne Sande sind oder so,....wo man damals schon professionell abbauen wollte jedoch waren denen zu viele kleine mit dabei...


Ückeritz weiß ich da solls viel geben...selbst beim Buddeln am Strand....aber wo genau hat man dort abgebaut????


Mfg


Chris

 

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