Fossilien / Fossils / Fósiles > Sonstiges Europa / Other Europe
Farne aus Europa (Verkieselt )
Lausitz:
Hallo Werner, wir hatten ja unlängst über die Problematik Tempskya telefoniert. Nun hab ich von den weiter oben gezeigten, unbekannten- oder Tempskya Längsschnitt eine Vergrößerung gemacht. Es sind C-förmige Abgänge erkennbar und da kam mir wieder die inzwischen als überholt geltende Bildhafte Darstellung einer Tempskya in den Sinn. Könnten doch seitlich austretende Wedel/Wedelnarben sein. Ich hab den Ausschnitt etwas bearbeitet damit die vermeintlichen Abgänge etwas schärfer hervortreten.
Gruß Bernd
oliverOliver:
--- Zitat ---Könnten doch seitlich austretende Wedel/Wedelnarben sein.
--- Ende Zitat ---
hallo Lausitz,
ich hab dazu auch deinen Beitrag auf steinkern gelesen, und ja, in diese Richtung hab ich auch gedacht.
Irgendwo muss das "Grünzeug" ja rauskommen ... ;)
p.s.:
Aber an einen "kahlen Wipfel" wie in den herkömmlichen Rekos glaube ich auch nicht - denke, dass es wohl eine Kombination aus seitlichen Wedelabgängen (im oberen Stammbereich, wie von Werner angemerkt), UND einem grünen "Schopf" an der Scheinstammspitze gewesen sein wird. Denn die von den Stelen abgehenden Petiolen weisen ja offenbar zuerst mal ein Wachstum nach "oben" auf.
oliverOliver:
Als Vergleich Selbiges oder zumindest Ähnliches außereuropäisch, von der "klassischen" Tempskya-Fundstelle Kemmerer in Wyoming/USA:
Längsschnitt eines Scheinstämmchens, darin an mehreren Stellen Verzweigungen(? ?) der Stele/n (Querschnitte sichtbar!) sowie Blattspuren/Petiolen (am deutlichsten im oberen linken Bildviertel).
Lausitz:
Auch ein Tempskya-Längsschnitt. Hier hab ich genau durch eine Stele geschnitten und das Bild ist ein ganz anderes als bei den beiden weiter oben.
Lausitz:
--- Zitat von: gnoisi am 16 Oct 14, 14:17 ---
Ich habe in Tschechien noch nichts dergleichen in Museen oder bei Sammlern gesehen.
--- Ende Zitat ---
Auch wenn das Thema älter ist, möchte ich eine Bemerkung zum Post Nr 30 äußern: bei meinen letzten Besuch im Achatmuseum von Nova Paka/Tschechische Republik im September dieses Jahres konnte ich dieses Bruchstück eines Protopteris bestaunen und fotografieren. Damit könnte die Herkunft des Stückes vom genannten Post erklärbar sein.
Gruß Bernd J. / Niederlausitz
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