Fossilien / Fossils / Fósiles > Unbekanntes Erdzeitalter / unknown geological era
Muschelartiges Fossil?! Bitte um Hilfe!
Avant09:
Hi, nein, habe nicht anderes gefunden, das war das einzig... nur die dinger die du mir zeigst, sind immer so kringelförmig... emins hat überall den gleichen Durchmesser.... sehr komisch :-P
triassammler:
Hallo Daniel!
Eine gemeine Idee: Was passiert, wenn man den Fund ins Wasser gibt? Den Bildern nach hast Du ihn noch nicht gewaschen, oder?
Das Material sieht für mich nach Mergel aus, der könnte sich u. U. in Wasser auflösen und zerbröckeln. Das wäre dann ein Beweis, dass es kein fossiler Schwamm ist, denn die sind mineralisiert bzw. verkalkt und damit wasserunlöslich (wie die meisten Fossilien). Wäre es Mergel, könnte Sönkes Hypothese stimmen. Dass Du auf Deinem Fund keinen komplett umlaufenden "Kringel" siehst läge dann daran, dass es nur ein Bruchstück eines "Geodendeckels" ist.
Gegen einen Sonnenschwamm spricht, dass die kleinen Wülste, die am Rand umlaufen, bei diesen Schwämmen stärker ausgeprägt sind, als es bei Deinem Fund der Fall ist. Ich tendiere zu Sönkes Interpretation.
Gruß,
Rainer
loparit:
Hallo,
ja auch mein erster Gedanke war der gleiche wie von "soenke".
Könnte durchaus ein Teil eines solchen Geodendeckels sein!
Gruß
Edgar Müller -loparit-
Avant09:
Hi, okay, ich glaube jetzt zu 95 % dass es so ist, wie ihr dargestellt habt. Denn: der Außenrand, ist wie logischerweise auf den Bildern zu sehen nicht gleichmäßig durmrum... an einigen Stellen stark, an einigen stellen sehr shcmal und dünn, was für diese typische "Schneckenform" spricht..
jetzt aber:
das ding, wa sja offensichtlich der innendurchmesser ist, hat einen umfangeines kleinen Tellers...!
Sind die Dinger immer so groß?!
triassammler:
--- Zitat von: Avant09 am 08 Jul 09, 21:33 ---Sind die Dinger immer so groß?!
--- Ende Zitat ---
Ammoniten gibt es in allen Größen - von wenigen mm bis 1,8 m (vollständig wohl 2,5 m) Durchmesser. Es gibt keine "Durchschnittsgröße" an der sich eine Mehrheit der Ammoniten orientieren würde. Natürlich ist die Größe aber artspezifisch - es gibt groß- und kleinwüchsige Arten. Auch Geschlechtsdimorphismus (Unterschiede im Gehäusebau zwischen Männchen und Weibchen) ist bekannt, bei dem die Weibchen einer Art deutlich (bis 10x !) größer sind als die Männchen. Außerdem hängt es noch von den Erhaltungs- und Fundumständen ab, wie viel von einem Ammoniten am Ende erhalten bleibt.
Gruß,
Rainer
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