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Autor Thema: Gesteinsbestimmung  (Gelesen 2766 mal)

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Offline Helmi

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Gesteinsbestimmung
« am: 10 Jul 09, 18:39 »
Hallo,
beim abgebildeten Gestein (Geschiebe Fundort Wittenbeck Nähe Fundstelle Kühlungsborn/Ostseeküste, Herkunft wahrscheinlich östliche Ostsee) scheitere ich bereits bei der Gefügebestimmung:
- feinstkörnige Grundmasse mit eingebeteten Albit-Kristallen von µm- bis mm-Größe und wesentlich weniger etwas größere Blauquarzkörner --> Vulkanit?,
- einige größere Alkalifeldspat-, basaltähnliche gerundete Gesteins-, Kalkstein- und ebenfalls gerundete braunkohlenartige Einschlüsse (mit Albitstücken außer den letzten beiden)    --> Sedimentit?,
- an einigen Stellen haben sich Alkalifeldspat und das basaltähnliche Gestein feinstkörnig in die Grundmasse eingefügt, viele Albitkristalle weisen eine gestreckte Form auf, so daß sich durch die an der Oberfläche herausgefallenen Kristalle in der Grundmasse zur größten Seitenfläche parallele Strukturen ergeben, die die größeren Einschlüsse ähnlich einem Stromlinienbild umgehen --> Metamorphit?
Was trifft am ehesten zu?  Meine wage Vermutung : letzteres, aber wie wäre dann die Bezeichnung?
Gruß Helmi

Offline wolfilain

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Re: Gesteinsbestimmung
« Antwort #1 am: 10 Jul 09, 21:20 »
Hallo

Welche härte hatt das ganze?
Kannst du damit auf einer feinkörnigen Betonplatte einen roten Strich hinterlassen?

Grüße
Volker

PS: meine Vermutung - humanogen - :) - ein ehemaliger Ziegel

Offline Helmi

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Re: Gesteinsbestimmung
« Antwort #2 am: 11 Jul 09, 18:49 »
Hallo,
eine glatte Stelle ohne Einschlüsse für die Härtebestimmung zu finden war gar nicht so einfach. Die Mohs-Härte liegt bei <= 5. Dichte des Steines 1,58 g/cm³. Was mich noch irritiert ist  Eigenmagnetismus (Kompassnadel wird abgestoßen). Was den Strich anbetrifft es ist möglich (sowohl braun als auch rot). Humanogen  wäre eine Betrachtung wert. Aber Ziegel wäre unwahrscheinlich bei den Feldspateinschlüssen und Magnetismus. Könnte das auch Schlacke sein?
Gruß Helmi

 

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