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Autor Thema: seelilien Trias  (Gelesen 5660 mal)

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seelilien Trias
« am: 14 Jul 09, 16:55 »
Herkunft: Unbekannt

Hallo,

hier habe ich einen Kalkstein in dem jede Menge Seestielglieder gefangen sind,

Der Kalkstein er riecht nach faulen Eiern
wird Faulschlamm sein?!
Bild :4scheibe_ bruch zeigt das dunkle Innere des Steins.
Auf Bild :2_scheibe_ 005
ist ein kantiges Etwas zu sehen, hat das einen Erkennungswert?

Danke für mögliche Antworten
Gruß Maria
« Letzte Änderung: 25 Mar 13, 15:06 von oliverOliver »

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Re: seelilien
« Antwort #1 am: 15 Jul 09, 23:38 »
Hallo,

bin ich auf dem Holzweg wenn ich annehme das diese kantige "Etwas"
ein Seelilien Stielglied
von der Seite ist?

Im Anhang
die  Seelilien Bruchstücke
Draufsicht

Die Seelilien sind winzig ....mm- Bereich

Gruß Maria

Offline stoanklopfer

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Re: seelilien
« Antwort #2 am: 16 Jul 09, 09:19 »
Hallo Maria,

richtig erkannt! Das rechteckige Ding sind noch einige Stielglieder im Verband. Seelilien-Stielglieder gibts im Muschelkalk zuhauf. Wenns nach faulen Eiern riecht, wirds schon etwas bituminös sein.

Gruß,
stoanklopfer

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Re: seelilien
« Antwort #3 am: 16 Jul 09, 09:24 »
Hallo Stoanklopfer,
danke für deine Antwort.

Etwas bituminös ist gut
der stinkt so sehr das ich ihn aus der Wohnung bringen mußte

Gruß Maria

Offline triassammler

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Re: seelilien
« Antwort #4 am: 18 Jul 09, 17:26 »
Etwas bituminös ist gut
der stinkt so sehr das ich ihn aus der Wohnung bringen mußte

Wenns nach faulen Eiern riecht, dann sind das nicht Kohlenwasserstoffe (die riechen, je nach persönlicher Neigung, "angenehm" nach Tankstelle), sondern Schwefelwasserstoff. Das ist ein flüchtiges Gas, das zum Behufe der Geruchsentstehung permanent im Stein nachproduziert werden muss. Verantwortlich dafür ist der Zerfall von Pyrit bzw. Markasit. Beides ist im Trochitenkalk nicht gerade selten, aber dispers verteilt und mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Aber mitunter mit einem ordentlichen Volumenanteil vertreten. Auch ausblühende Pyritfossilien geben diesen Geruch deutlich wahrnehmbar ab, wobei schon geringste H2S-Spuren für die menschliche Nase ausreichen. Das ist auch gut so, weil das Gas hoch toxisch ist.
Zwar hat auch unverarbeitetes Bitumen diesen Geruch, der geht aber auf den Schwefelgehalt zurück (der dann in der Raffinerie so weit wie möglich entfernt wird) und ist kein integraler Bestandteil der "eigentlichen Kohlenwasserstoffgerüche".

Gruß,
Rainer

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Re:seelilien
« Antwort #5 am: 18 Jul 09, 17:29 »
Hallo Rainer,

danke für deine Antwort

Gruß Maria

 

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