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Autor Thema: Mineraliensammlung - an ein Museum vermachen oder verkaufen?  (Gelesen 21958 mal)

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Offline Bergbaumaulwurf

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Glück Auf!
Das einfachste liegt doch so nah!!!!!!
Warum nicht verfügen das die Sammlung um wieder in gute Hände zu kommen, hier im Atlas weitergeben.
Ob dies dann nun im ganzen oder Scheibchenweise aus Sammelinteresse und Fundpunkten pasiert ist doch dahingestellt.
So verstaubt sie nicht vielleicht in einem Museum im Keller, oder landet auf dem Müll.
Wenn Erzgebirge dabei ist habe ich selbst daran Interesse.
Bergbaumaulwurf

Offline joachimotto

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  • Beiträge: 154
also wenn ich mal in die Jahre komme, und meine Enkel kein Interresse haben, dann werde ich soweit es geht an befreundete junge Sammler verschenken, und der Rest geht nach meinem ableben an den Verein. Die geben es an den Nachwuchs weiter und die guten Sachen reissen sich meine Sammlerkollegen unter den Nagel (für X€ an den Verein versteht sich), und was dann noch übrig bleibt wird auf der Börse zu gunsten des Vereins verkauft. Ich denke, das meine Sammlung so in die besten Hände kommt.

Offline Bergbaumaulwurf

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  • Beiträge: 456
Glück Auf !
Auch eine gute Idee, es im Verein zu lassen.
Zumal auch bei mir es nicht nur um die Mineralien handelt, sondern eine Umfangreiche Sammlung von Gezähe,Lampen und Habit handelt. Dazu kommen noch eine kleine Sammlung sehr alter und guter Bücher.
Gruß Bergbaumaulwurf

Offline Anatas

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  • Südtirol ist nicht Italien
    • Anatas - Alpinsammler und mehr
Es ist schon ein Problem mit den Sammlungen - vor allem mit großen Sammlungen

im Lapis wurde vor nicht allzulanger Zeit (in 2009) in den Kleinanzeigen eine
MM-Sammlung angeboten mit 27.000 Stück !!!
der gute Mann hat wohl seine ganze Lebensfreizeit damit verbracht MM´s zu sammeln.

Nun überlegt man welchen Preis die Anbieter dafür erzielen können ?

zahlt man 1 Euro pro MM (was ja fast schon ein Dumping-Preis ist) dann ist man auf 27.000 €
wenn man 3 Euro pro Dose zahlt ist man schon auf sagenhaften 80.000 € !!!  
kein Mensch auf der Welt wird wohl 80.000 Euronen für MM´s ausgeben

Man kann ja so ein Kaliber nicht mal sichten und einordnen, bei je 1/2 Minute Betrachtung je Dose
ist man bei 225 Stunden - wenn man jeden Tag 8 Stunden schaut braucht man dafür ca. 1 Monat !!!

Ich denke so eine Sammlung kann man wohl nur gut portioniert (nach Mineral oder Fundorten)
in kleinen Teilen veräußern ... wobei ich jetzt nicht weiss ob der Finder/Sammler selber noch da ist
und wenn nicht - wer sich dieser Aufgabe verschreiben soll ? Sammlungs-Erben haben ja meist keinen Peil ...

Grüße Gerhard
« Letzte Änderung: 21 Aug 09, 11:15 von Anatas »

Offline Münchener Micromounter

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  • zurück am Licht
ich stoße erst spät auf Deinen Beitrag, der viel Resonanz gefunden hat, weil es wohl ein Thema ist, das viele beschäftigt. Ich leite die Münchener Micromounter. Wir sind allesamt nicht mehr das, was man als Jünglinge bezeichnet. Insofern kennen wir das Thema auch. Wir haben eine Lösung versucht, die sich im Atlas unter dem Stichwort "Lithothek der Münchener Micromounter" findet. Diese Lithothek hat inzwischen über 19.500 Stufen. Es haben sich bisher über 100 Sammler beteiligt, manche davon weil sie genau vor Deinem Problem standen und in der Lithothek eine Lösung dafür sahen. Dieser Weg steht Dir also auch noch offen.